tesla-model-sWir haben letzte Woche darüber berichtet, dass ein Mensch bei der Benutzung eines Autopiloten eines Teslas leider verstorben ist und dabei einige Fragen über den Sinn eines Autopiloten und über die Verkehrstüchtigkeit der elektronischen Helfer aufgekommen sind. Dies ist sicherlich eine interessante Diskussion, die aber unter verschiedenen Standpunkten gesehen werden muss und natürlich auch künftige Autohersteller wie Google und Apple betrifft. Wir versuchen nun einige dieser Standpunkte zu erörtern.

Ein Autopilot ist kein „Fahrer“
Die teilweise vorherrschende Meinung, dass ein Autopilot dazu fähig ist, ein Auto auch in kritischen Situationen richtig zu lenken, hat sich geirrt. Sogar der Hersteller selbst warnt davor, dem Autopiloten zu viel Vertrauen zu schenken und gibt an, jederzeit in das Fahrgeschehen eingreifen zu können, sollte der Autopilot einmal versagen. Das bedeutet im Klartext, dass man zwar den Autopiloten fahren lassen kann, aber ihn dennoch überwachen muss. Die Technologie befindet sich noch in der Entwicklung und das sollte man nie außer Acht lassen.

Es wird immer Unklarheiten geben
Fakt ist, dass nicht jede erdenkliche Möglichkeit von einem Computer erkannt werden kann. Auch der Computer muss sich zwischen A und B entscheiden und sollten sowohl A als auch B zu einem Unfall führen, kann der Computer die Schwere des Unfalls vermutlich nur unzureichend einschätzen. Somit ist immer der Fahrer gefragt, der das Fahrzeug dann wieder übernimmt.

Der Fahrer ist immer gefragt
Fazit aus unseren Recherchen ist, dass der Fahrer immer noch unersetzlich ist. Zwar kann der Autopilot ein komfortableres Fahren ermöglichen und als Assistent eingreifen, sollte der Fahrer einmal einschlafen oder vielleicht ein Objekt übersehen. Man sollte dem Piloten aber nie blind vertrauen und wie im Todesfall in den USA noch schnell eine DVD einlegen, um Harry Potter anzusehen. Für solche Zwecke ist ein Autopilot einfach (noch) nicht geschaffen.

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2 comments

  • Ein echter Autopilot wäre ein guter Fahrer. Was Tesla unter diesem Begriff versteht, gibt es bei Mercedes, BMW, Audi seit Jahren. Auch wenn der Fahrer absolut dämlich war und seinen Tod selbst verschuldet hat, dass Tesla mithilft die Nutzer zu verblöden, in dem das Unternehmen Begriffe missbraucht, ist kein Kavaliersdelikt.