Anscheinend hat die Anhörung am vergangenen Dienstag vor dem US-Senat nicht gerade viel bewirkt und Tim Cook muss sich nun einer sehr unangenehmen Diskussionsrunde mit dem Senat stellen. Apple habe laut Aussagen bewusst ein sehr großes Firmennetzwerk aufgebaut, die eindeutig nur dazu verwendet worden sind um Steuern in den USA zu sparen. Angeblich soll es sich hierbei um Milliarden handeln, die an den Steuerhütern der USA vorbei geschoben worden sind, doch alles legal! Dies will der Senat aber nicht ganz einsehen und veröffentlicht ein Dokument mit über 40 Seiten welches genau beschreibt, wie Apple und die anderen Firmen arbeiten, um Steuern zu sparen.

Apple ist sich keiner Schuld bewusst!
Wenn man in den USA so einfach seine Steuern sparen kann, wird man es auch immer wieder machen. Apple zahle zudem jeden Dollar Steuern der in den USA anfällt und gerechtfertigt ist. Damit bricht Apple kein Gesetz und kann auch nicht belangt, sondern nur gerügt werden, diese Vorgehensweisen zu ändern. Apple wird aber sehr wenig daran setzen dies zu tun, da das Unternehmen dann deutlich weniger Gewinn einfahren würde, als es jetzt der Fall ist. Solange die USA diese Steuerschlupflöcher nicht schließt, wird es immer einen Ausweg für die großen Konzerne geben.

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8 comments

  • wenn der staat zu dumm ist.. selber schuld. macht ja auch nicht nur apple so. die sollen auf hören zu jammern und eben diese schlupflöcher schließen - was wahrscheinlich zu viel aufwand ist, also lieber doch jammern und mal nach und nach ein paar firmen auf die nerven gehn..
    • @Marcus123 Wenn dieser Kommentar an mich gerichtet war, hast du mich wahrscheinlich falsch verstanden. Ich stehe sehr wohl auf der Seite von Apple (auch wenn ich eher auf der neutralen Seite stehe und nicht alles in den Himmel lobe, sondern nur vieles davon ;) ). Ich benutze selbst ein iPad, iPhone, MacBook, Apple TV und würde das alles nie gegen die Android oder Windows Konkurrenz tauschen. Was ich gemeint habe war, dass viele anderen Internetseiten (oder deren Kommentarschreiber unter den Berichten) Apple als BÖSE erachten, obwohl alle anderen gleich, wenn nicht noch viel schlimmer sind. Es ist bestimmt so, dass Apple nicht alles richtig macht, aber der Erfolg gibt dem Unternehmen recht, dass es doch sehr viel richtig macht;) Und unter Apple Fanpages verstehe ich u.a. MacMania... Also nicht gleich grantig werden, sondern besser lesen und verstehen;) Lg Julian
  • Ahjaa ? Dann zeig mir mal ein gerät von android da wo soviele menschen wie im Apple store schlange stehen egal ob das neue produkte sind oder erröfnung Apple bleibt halt die wertvollste firma der welt und das können solche Android user wie dich NICHT ÄNDERN !!!!!!!!!!!!!
  • Schön langsam wird auf Apple Fanpages Apple nicht mehr übertrieben in den Himmel gelobt wie es früher vielleicht der Fall war. Heute ist es so, dass über Apple schon nahezu neutral geurteilt wird. Schaut man hingegen auf eine Seite wie derStandard oder ähnliche, schreiben viele in den Kommentaren: "Apple ist scheiße und NUR Apple ist schlecht, sucht Steuerschlupflöcher und hat ALLEINIG schlechte Arbeitsbedingungen!" oder ähnliche Hirnlose Kommentare. Nahezu JEDER gröserer Konzern in den USA als auch in Europa und im Rest der Welt versucht Steuerschlupflöcher zu finden und diese zu nutzen. Auch die schlechten Arbeitsbedingungen sind bei weiten nicht nur "Apple only"! Es gibt sicher andere Firmen die gleich, wenn nicht schlimmer sind! Also wie gesagt: Apple Fanpages sind jetzt schon fast die neutralsten und am richtigsten liegenden Seiten (von den Kommentaren her gesehen). Aber das ist meine Meinung...
  • Ich verstehe das ganze anti Apple gehabe sowieso nicht. Da begeht jemand bei Foxcom Selbstmorg - traurig, keine Frage. Aber Apple ist schuld! ...Warum? Ich kann das nicht verstehen. Bei Foxcom lassen viele Hersteller produzieren. Genauso jetzt mit der Steuersache. Alle großen Firmen versuchen Steuern zu sparen. IBM macht es ganz genau so. (habe erst einen Podcast dazu gehört) ....egal Apple ist böse! Wenn Apple die Möglichkeiten zum Steuernsparen nicht nutzen würde, würden deren Aktionäre ihnen auf's Dach steigen.