Tim Cook Apple CEO

Tim Cook ist im Moment auf Promo-Tour für das neue iPad Pro und gibt daher im Moment relativ viele Interviews, die natürlich sehr genau unter die Lupe genommen werden. Aus diesem Grund ist nun eine Aussage aufgetaucht, die der Konkurrenz (Microsoft) nicht gefallen dürfte. So bezeichnet Tim Cook das Surface Book als „verwässertes Produkt“, das einfach zu viel können muss. Gemeint ist damit, dass Microsoft versucht zu viele Features zu verbauen und das Gerät damit überfrachtet.

Man habe keine konkrete Produktkategorie angesteuert und sei damit komplett aus dem Fokus geraten – so Tim Cook. Natürlich sind diese Worte auch sehr gut gewählt, da man sicherlich auch bei Apple mitbekommen hat, dass das Gerät sehr gute Vorverkaufszahlen vorweisen kann. Nun kommt das iPad Pro auf den Markt und Apple versucht natürlich die Konkurrenz etwas ins schlechte Licht zu rücken. Wir werden sehen, wie Microsoft reagieren wird – eventuell wieder mit einem gezielten Werbespot.

QUELLETheVerge
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6 comments

  • Ich sehe das iPad Pro immer noch keine Kopie vom Surface Pro. Es ist einfach nur ein größeres iPad, mehr nicht. Von der Software und Hardware, keine Ähnlichkeit. Das Surface Pro gibts mit i3, i5 und i7 Prozessor. Das gibts beim iPad Pro nicht. Da ist nur ein einziger A9X drin. Kein OS X beim iPad. Kein USB Anschluss, immer noch Lightning, obwohl mit USB 3 Anschluss kompatibel. Kein Speicherkartenslot, leider kein größerer Speicher. Und Tastaturen gibts schon seit Jahren für das iPad, genauso Stifte. Ich kann mit dem Surface Pro nichts anfangen. Ich will lieber ein reines Tablet, dass mit einem stärkeren Akku funktioniert.
  • ich habe meiner frau im april ein surface3 gekauft. ich finde das ding (für meine zwecke) so genial und werde daher mein mac air gegen ein surface 4 tauschen. für ein ipad pro hätte ich gar keine verwendung. mit osx und usb würde das schon wieder anderes ausschauen.
  • @Somaro: ich erkenne an der Aussage Cooks weder Lüge, noch Panikmache etc. Es ist eine Kritik an einem Microsoft Produkt, die mit Bestimmtheit nichtmal völlig aus der Luft gegriffen ist. Das Surface wird de facto sowohl als Laptop, wie auch als Tablet beworben. Die Software darauf ist auf keines von beidem spezialisiert und es wird versucht, einfach möglichst allen ein bisschen was damit recht zu machen. Das wird beim iPad Pro bewusst nicht gemacht. Es wird dank der Größe eine je nachdem bessere Produktivität beworben, dennoch alles im MOBILE Bereich - also Tablet. Klare (Trenn-)Linie zu den MacBooks, vorallem auch bei der Software. Eben nicht verwässert, wie beim Surface. Und nebenbei darf man anmerken, dass gerade Apple sich sehr niveauvoll aus Miesmachereien und Sticheleien raushält. Kritik - ja. Benutzer anderer Produkte in der Werbung aber als anstehende Zombis, Schafherden, oder sklavenähnliche Mitläufer darzustellen - sowas kommt ausschließlich (!) bei der Konkurrenz vor. Die Werbekampagnen von HTC, Samsung, teilweise von Microsoft aber auch LG usw., sind da eindeutig untergriffig, streckenweise sogar beleidigend. Die von dir an Apple unterstellte 'Ekelhaftigkeit' sehe ich persönlich nicht. Erstens nicht auf Grund eines Interview-Auszuges und zweitens schon gar nicht, wenn ich die groß angelegten Werbekampagnen der einzelnen Firmen vergleiche.
    • Ich habe nicht behauptet, dass sich in dieser Aussage Lügen und Panikmache befinden. Die findest Du einmal auf der Apple Watch Website und einmal, nein zweimal, in einem Interview von Tim Cook zur Apple Watch. Hast Du vielleicht nicht mitbekommen, aber Cookie meinte in einem Interview, dass die Apple Watch sehr hilfreich zur Krebsprävention wäre. Durch die Apple Watch kannst Du Du aktiv Krebsvorsorge betreiben, ist das nicht toll? Wer braucht da noch teure Tests, wenn die Apple Watch dich daran erinnert, einmal die Stunde aufzuspringen. Die Sache mit der Miesmacherei hat seit dem Tod von Steve Jobs aufgehört, da gebe ich dir recht. Seitdem Stevie weg ist, wird nicht immer mit dem Finger auf die anderen gezeigt, wenn Fehler gemacht wurden. Ja, das Surface Book ist kein reines Tablet, und? Hat Microsoft deshalb den Fokus verloren, nur weil Sie ein Konzept entwickelt und offenbar perfektioniert haben? Wo versuchen die es denn "allen recht zu machen"? Und selbst wenn, was wäre, wenn Microsoft es damit schafft? Cookie muss Microsoft dazu ja nicht beglückwünschen, aber wer hat hier wohl eher eine bestimmte Zielgruppe anvisiert? Microsoft, die sich Gedanken um Tablet und Laptop gemacht haben oder Cookie und Ive, die in ihren Marketingschwärmereien behaupten, das iPad Pro könnte den Desktop komplett ersetzen? Ich kann es auch anders ausdrücken: Auf der letzten Keynote hat Apple eine Surface-Kopie vorgestellt, die Tastatur quasi eins zu eins kopiert. Das Konzept, welches seitens Apple und seiner Fans seit 2010 verlacht wurde. "Boah, Microsoft, seit ihr doof, Surface ist so ein Schrott und diese dämliche Tastatur, das braucht keiner". Kaum stellt Apple sein iPad Pro vor, brechen alle in Begeisterungsstürme aus und bezeichnen das Surface als billige Kopie. Jetzt hat Microsoft gleichzeitig den nächsten Meilenstein vorgestellt, ein Konzept perfektioniert und was tut Apple? Äußerst sich auf die einzig mögliche Weise, wenn man keine sachlichen Argumente hat, sie werfen Microsoft vor, dass sie planlos und ziellos vorgehen. Und das nennst Du sachliche Kritik an diesem Produkt? Wie nennst Du dann Apple's Vorgehensweise einfach nacheinander verschiedene Größen des gleichen Tablets auf den Markt zu werfen und die passende Hardware 1-zu-1 bei der Konkurrenz zu kopieren?
  • Ich verstehe das nicht, kann das mal jemand erklären? Apple ist mit das wertvollste Unternehmen der Welt, hat selbst bei schlechten Verkaufszahlen Gewinne von denen die Konkurrenz nur träumen kann und ist mit Cookie auf das Niveau eines verzweifelten Insolvenzanmelders gesunken. Was soll das? Wer soll Tim Cook und Apple eigentlich noch in irgendeiner Form ernst nehmen, wenn deren gesamtes Marketing inzwischen aus Lügen, Panikmache und Diffamierung besteht? Kleine Seitenhiebe beleben ja die Werbung, aber was Apple seit Herbst 2014 abzieht, ist doch nicht mehr nur lächerlich, sondern ekelhaft.