Tim Cook Apple CEO

Wir haben schon einmal darüber berichtet, dass sich Tim Cook zum neuen Surface von Microsoft geäußert hat. In den vergangenen Interviews hielt sich Tim aber noch etwas zurück und versuchte eine sehr diplomatische Antwort zu geben. Nun hat Tim aber etwas stärkere Kritik am neuen Surface geäußert und bezeichnet das Tablet als ein Durcheinander von Betriebssystemen und Benutzeroberflächen, die überhaupt nicht zusammenpassen. Wir selbst haben nun auch mit einem Surface testen können und können die Meinung von Tim Cook nur teilen. Die verschiedensten Elemente passen in den unterschiedlichen Oberflächen einfach nicht zusammen.

Liebloses Design!?
Zudem kommt noch ein sehr liebloses Design, welches sehr steril und einfach wirkt. Natürlich kann man mit einem Design nicht den Geschmack von jedem treffen, dennoch haben wir das Design nicht als „einheitlich“ empfunden. Zudem kommt der Fakt, dass Microsoft bei vielen Herstellern Kompromisse eingehen muss, um das Betriebssystem funktionell zu halten. So erklärt Tim Cook, dass Microsoft versuche ein Auto zu bauen, welches fahre, fliegen und auch noch tauchen können sollte, aber es alles nicht richtig kann.

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6 comments

  • Genauso wie Ballmer schlecht über ein Ipad oder Android spricht, genauso spricht Tim der Koch nur einem Grund schlecht über ein anderes Produkt: er will es schlecht machen, weil es Konkurrenz ist. Ein paar Leute in meinem Umfeld haben sich ein Surface geholt und sie sind alle zufrieden damit. Auch ich konnte mich nun schon etwas länger damit spielen und es geht einfach ein wenig weg von dem "Ich-will-was-spielen"-Tablet hin zum "ich-will-auch-etwas-arbeiten"-Tablet. Versteht mich nicht falsch, ich glaube, dass die Masse der Leute mit einem Ipad besser bedient sind. Alleine deswegen, weil es den User nicht nur beschränkt, sondern auch beschützt. Apple-User haben eines gelernt: Geht nicht - ok, geht nicht und pasta. Das ist ja etwas, das Windows-User so nicht kennen: Geht nicht - ok, probieren wir was anderes. Die Verarbeitung des Surface ist recht ordentlich, die Bedienung ist intuitiv, was in der jetztigen Version etwas schwach ausgefallen ist, dass man an drei verschiedenen Stellen Einstellungen für die fast die gleichen Sachen machen kann. Das Display ist sichtbar schlechter als beim Ipad 3, aber während man es bedient, fällt das nicht auf. Wenn man das gleiche Foto auf beiden Geräten läd, ist es schon sichtbar. Was toll ist, ist die Tastatur, die als Cover dient, wobei mir die Lösung für mein Ipad von Logitech noch besser gefällt. Die teurere Tastaturlösung für das Surface habe ich leider noch nicht ausprobieren können. Aber die Vorteile sind nicht vom Tisch zu fegen: echter USB-Anschluss und jetzt schon ein echtes Office sind schon Dinge, an die man sich sehr schnell gewöhnen kann, bzw. man sich eigentlich nie daran gewöhnt hat, dass es sie nicht da sind. Auch die Kacheloberfläche finde ich auf jeden Fall zur Zeit noch um einiges moderner und frischer als die doch in die Jahre gekommene IOS-Bedienung. Aber das ist wohl normal, wenn es etwas schon so lange gibt. Was zur Zeit noch ein echter Witz ist, ist der Store. Man findet wirklich nur eine handvoll wirklich toller Programme, das ist wohl auch das, wo Microsoft meiner Meinung nach als erstes ansetzen sollte - hier muss ganz schnell an der App-Anzahl und bei der App-Qualität was gemacht werden. Fazit: Das Surface ist nicht besser als das Ipad, es ist anders. Für den privaten Gebrauch und fürs Surfen und Spielen ist das Ipad mein klarer Favorit. Sobald es etwas mehr sein sollte, finde ich das Surface gelungen.
  • Es ist bezeichnend für die aktuelle Problematik der Unternehmen bzw. existentielle Dilemma Bill Gates, Larry oder deutsche Chefs vom Leben und Beruf halten. Glaubt ihr mich wundert es, wie überhaupt ein Ingenieur so ein Müll zum Qradat durch die Qualitätssicherung gelangt ? Es wird kein Ende haben.
  • bin ganz gleicher meinung microsoft fehlt hier wohl einfach der mut neue wege zu gehen und deshalb schleppen sie das alte UI im neuen windows mit. der vergleich von tim cook trifft das eigentlich auf den punkt