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Das Thema Steuern und Barvermögen im Ausland ist für Apple ein sehr sensibles Thema und Tim Cook hat sich nun vor einigen Tagen in einem Interview den Fragen zu diesem Thema gestellt, um einmal Stellung zu beziehen. Anscheinend hat Apple über 70 Milliarden US-Dollar an Barvermögen im Ausland liegen und wird es auch in den nächsten Jahren nicht in die USA zurückholen. Tim Cook spricht klar davon, dass dies vorerst nicht passieren wird, da man 40 Prozent dieses Geldes an die USA abtreten müsse und das wird Apple nicht billigen. Aus diesem Grund wird das Geld auch weiterhin im Ausland liegen.

Im gleichen Atemzug greift Tim Cook aber die Regierung der USA an und er spricht davon, dass die USA diese Steuerpolitik schon seit Jahren überarbeiten müsste, da man sich nun im digitalen Zeitalter befindet und nicht mehr im industriellen Zeitalter, wo diese Steuern vielleicht noch angemessen waren. Klar ist, dass Apple weiterhin seine Steuerpolitik verfolgen wird und man in den USA weiterhin die normalen Steuersätze bezahlen wird – aber auch nicht mehr und nicht weniger!

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3 comments

  • Das industrielle Zeitalter war geprägt von ausbeutendem Kapitalismus ohne Krankenversicherung, dafür Gewinne ohne Rücksicht auf jegliche Verluste. Jeder Versuch die Arbeiter oder den Staat zu beteiligen wurde im Keim erstickt und die oberen 10% besaßen über 90% des Vermögens. Oh... Ne, das ist ja heute. Sorry. Im industriellen Zeitalter kamen noch massive Umweltverschmutzung, Krankheiten und Bürgerkriege dazu. Das war der Unterschied. So, abseits des Sarkasmus mal eben die Frage, was Cookie damit sagen will. Kann das jemand erklären? Was hat die Form der Erwirtschaftung mit der Höhe der Steuern zu tun?