TimCook 2

Wir haben schon darüber berichtet, dass in den US-Klassenzimmern nicht mehr Apple, sondern Google die Nase vorne hat und das auch noch sehr deutlich. Aus diesem Grund wurde Tim Cook bei Gelegenheit gefragt, wie er diese Entwicklung sehe und welche Veränderungen Apple anstrebt, um diese Entwicklung wieder zu ändern. Tim Cook sei nicht gerade begeistert gewesen von dieser Frage und bezeichnet die Chromebooks als „Testgeräte“ für Schulen, die auf den digitalen Schulweg umsteigen möchten, sich aber keine iPad-Klassen leisten können.

“We are interested in helping students learn and teachers teach, but tests, no,” Cook said. “We create products that are whole solutions for people — that allow kids to learn how to create and engage on a different level.”

Da das Schulsystem in den USA generell nicht viel Geld zu Verfügung hat, ist dies eine plausible Erklärung. Cook sieht weiterhin keinen Bedarf etwas an der Strategie von Apple zu verändern, da meist nach den „Tests“ mit den Chromebooks iPads gekauft werden, um die Qualität des Lernens zu verbessern. Ob dies wirklich der Fall ist, können wir natürlich nicht beurteilen, aber viele Experten sind gegenteiliger Meinung. Apple könnte hier also durchaus Probleme bekommen, wenn man den Bildungsbereich nicht weiter fördert.

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3 comments

  • Ich glaub man muss hier unterscheiden: Im Bereich wo die Schule Geräte für den Klassenraum oder Unterricht kauft wird mit Sicherheit vor allem auf den Preis und die administrierbarkeit geschaut. 100 MacBooks = 100.000$ und 100 chromebooks in Plastik = 19.000$. Was wird man da wohl nehmen. Ein zweiter Fall sind natürlich Studenten oder Schüler die sich ihre Geräte selbst kaufen. Und hier sitzen in den Vorlesungen (noch immer) vor allem Studenten mit Mac Book Air und Mac Book pro, denn im Gegensatz zu einem chromebook funktionieren die auch ohne Internet sehr gut.
  • Oh ich glaube, Tim Cook unterliegt dem gleichen Fehler wie seinerzeit Steve Balmer beim iPhone. Er schätzt den Einsatz von Googles Chromebook (verächtlich) falsch ein - und schwups ist der Bildungsmarkt weg... Aber dies ist ja nicht Apple's einziger Fehler in der letzten Zeit.
  • Da war der Artikel in einer der letzten Ct´ recht interessant, wo sich eine deutsche Schule auf das Experiment eingelassen hat und zwischen 18 verschiedene Geräte entscheiden durfte. Ipads, Chromebook, Linux und Windows-Rechner traten gegeneinander an, entscheiden durften vor allem die Schüler selbst, nachdem sie auf den Geräten gearbeitet haben. Für die Schlussrunde waren eigentlich schon alle Rechner außer Windows-Rechner ausgeschieden, man nahm trotzdem zu zwei Windows-Laptops noch ein Chromebook dazu. Entstand war dann trotzdem 1. Windows, 2. Windows, 3. Chromebook