tesla-model-sTesla gerät nach dem ersten Todesopfer durch die Verwendung eines Autopiloten immer mehr unter Beschuss und muss nun zugegeben, dass doch deutlich mehr Unfälle mit einem Autopiloten passiert sind. Laut Tesla habe man „eine Hand voll“ Unfälle aufzeichnen können, die in Verbindung mit einem Autopiloten stehen. Das bedeutet, dass man doch noch nicht soweit ist und auch versucht hat die Vorfälle unter den Tisch fallen zu lassen.

Viele Unfälle nur Blechschaden
Wer aber glaubt, dass der Autopilot nun für viele Verletze verantwortlich ist, irrt sich. Tesla berichtet von einigen Blechschäden die teilweise durch die falsche Anwendung des Autopiloten entstanden sind. Viele sehen dieses Feature als Fahrer-Ersatz und überlassen das Fahren gänzlich dem Autopiloten. Dass das System für solche Zwecke aber nicht ausgelegt ist, interessiert die Nutzer nur bedingt.

Alles spricht für Autopilot
Laut Tesla habe man in den letzten Jahren rund 70.000 Fahrzeuge mit dem Autopiloten ausstatten können und es seien bereits über 200 Millionen Kilometer auf das Konto des Autopiloten gegangen. Dies zeigt auch, dass das Feature wirklich sehr intensiv genutzt wird und man damit rechnen kann, dass die erhobenen Daten dazu führen, den Autopiloten noch besser zu gestalten. Mit dem Model 3 wird sich das Thema nochmals aufheizen, da dann ca. 500.000 weitere Fahrzeuge mit dieser Software ausgestattet werden und die Straßen unsicher machen.

Erst dann wird sich zeigen wie alltagstauglich die Software wirklich ist und wie viele Menschenleben man dadurch retten kann und wie viele folgenschwere Unfälle passieren. Google und auch Apple, die bekanntlich an der Realisierung eines eigenen Fahrzeuges arbeiten, sind dies Erfahrungswerte, von denen sie sicherlich profitieren können.

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2 comments

    • Vielleicht ist sich dieser Bekannte ja bewusst, dass es sich nicht um einen Autopiloten im eigentlichen Sinne sondern nur um einen Marketinggeschwätz handelt. ... Ein offenbar nicht kleiner Teil der Tesla-Fahrer scheint dem Begriff allerdings konsequent zutrauen zu wollen, als Tesla damit eigentlich verspricht.