Tag Heuer Smartwatch

(Bild: Tag Heuer)

Am Montag ist geplant, dass der schweizer Luxusuhrenhersteller Tag Heuer seine Smartwatch vorstellt. In diesem Zusammenhang hat CEO Jean-Claude Biver dem Hamburger Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ ein Interview gegeben, das auch hinsichtlich Apple interessante Aussagen beinhaltet – Zitat:

„Es ist die erste Schweizer Smartwatch, die es technisch gesehen mit Apple aufnehmen kann. Deshalb ist sie auch so wichtig. Und es wird die erste Watch mit der DNA einer richtigen Uhrenmarke sein und nicht der eines Telefon- oder Computerkonzerns.“

Der wesentliche Unterschied besteht allerdings darin, dass die aus Titan gefertigte und wasserdichte Uhr auf den ersten Blick nicht wie eine Smartwatch aussieht. Erst wenn auf die Uhr gedrückt wird, erwacht sie zum Leben. Für sie sind auch eigene Apps entwickelt worden, das Herzstück – der Prozessor – stammt von Intel und die Software von Android (Android Wear).

Biver betont, dass die Uhrenmarke bei Google sogar sehr verbreitet sei: „Als wir das erste Mal bei Google waren, trug fast jeder Dritte dort eine Uhr von uns. Wir sind beliebt bei Aufsteigern und jungen Ingenieuren. Deshalb standen uns die Türen offen.“

Der Tag Heuer-CEO macht sich hinsichtlich Apple aber keine Illusionen. Er sieht für den Konzern aus Cupertino  große Zukunftschancen auf dem Uhrenmarkt und ist sogar der Meinung, dass Apple in drei Jahr der größte Uhrenhersteller der Welt sein wird.

 

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9 comments

  • Ich sage doch nicht, dass jeder gezwungen wird, eine Smartwatch zu kaufen. Ich habe meine zwei schönen analoge Uhren schon seit Jahren im Schrank, nutze sie nicht. Das sehe ich fast bei allen Menschen so. Wenn man an viel besuchte Plätze geht, wie zB Zoo, Park, usw. Die meisten haben keine an. Sehen keinen Sinn darin. Das Handy zeigt die Uhrzeit an. Da schauen viele sowieso viel zu oft drauf. Seit der Apple Watch, interessiere ich mich wieder für eine Uhr. Sie gefällt mir vom Design und die Spielereien gefallen mir auch. Die eckige Samsung Gear gefällt mir auch. Die meisten Menschen wissen laut einer Umfrage gar nicht, dass andere Hersteller vor der Apple Watch auch Smartwatch produzieren. Und ehrlich gesagt, sind erst seit diesem Jahr vernünftige Snartwatch am Start, mit Apple, Samsung, LG und Co.
  • Der bedarf ist ein gutes thema. Es wirft nach wie vor fragen auf. Warum brauche ich sie bzw. wozu. Welchen mehrwert habe ich wenn ich mir eine kaufe Eine nobeluhr hat in ihrer qualität den mehrwert obwohl sie auch nur die zeit anteogt. Aber der markennae. Die geschichte und tradition dahinter. Sowie die feinste uhrmacherkunst. Das mechanische uhrwerk so klein und ausgefeilt. Gut auch so eine analoge uhr muss jetzt nicht teuer sein und kann auch mit einem quartzwerk ausgestattet sein und ist schick und zeigt mir die zeit an.Das muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich finde auf meine fragen noch keine antwort obwohl ich die funktionen kenne. Aber ich glaube nicht dass dadurch die konventionelle uhr abgelöst wird. Es ist nur ein trend in jüngeren jahren. Mit alter erreichen von zielen und status denkt man vielleicht auch wieder anders.
  • Erst seit diesem Jahr, gibt es anständige digitale Uhren. Egal ob von Apple, Samsung, LG, usw. Wenn mal 30-50 Millionen Smartwatch pro Jahr verkauft werden, und die werden von Apple, Samsung und Co verkauft, gibt es genauso viele, die weniger eine analoge Uhr kaufen. Das werden die Hersteller gewaltig spüren. Natürlich gibt es auch Hersteller, die spüren das gar nicht, weil die einen ganz anderen Kundenstamm haben.
    • Also für dich ganz kausal: Ausgereiftes Produkt > Zufriedene Kunden > Neue Marktsituation. Ob die Kunden einen Bedarf sehen oder wenigstens das Bedürfnis haben, kommt bei Dir gar nicht vor. Sollen jetzt alle Menschen gezwungen werden eine Smartwatch zu kaufen?
  • Die größe eines herstellers hat nichts mit der qualität zu tun. Ich glaube noch immer nicht dass sich jeder eine smartwatch kaufen wird. Egal von welchem hersteller sie kommt. Es kann sich nicht jeder eine tagheuer leisten und auch nicht jeder eine apple watch. Es gab schon vor jahren analoge und digitale uhren. Die gibts auch heute nich. Ein computer am handgelenk mag vielleicht fein sein. Aber heute betrachtet macht eine herkömmliche uhr uhr mehr stil und eleganz aus. Ich finde lg hat mit der g watch r und der urbane eine optisch gute lösung gefunden.
  • Bei einer Smartwatch sehe ich aber lieber das Können des Computerherstellers, als des Uhrenherstellers. Nichtsdestotrotz, könnte die Smartwatch von Tag Heuer etwas sehr gutes sein. Auch wenn man sie nicht mit dem iPhone nutzen kann. Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es fast nur analoge Fotoapparate. 99,999 Prozent aller Bilder werden jetzt digital gemacht. Das könnte mit den Smartwatch in zehn Jahren genauso aussehen. Auch wenn es da nicht ganz so extrem sein wird. Aber die Hersteller werden massenweise aussterben.
    • Es geht immer um den Mehrwert eines Produkts. Die netzwerkfähigen Kühlschränke gibt es seit über 25 Jahren, aber die wenigen technikbegeisterten Nerds konnten der übrigen Bevölkerung noch nicht klar machen, wofür das gut sein soll.
  • Das ist ein alter Mann, der vom Technologiemarkt keine Ahnung hat. Das ist wie mit dem netzwerkfähigen Kühlschrank und dem IBM-Werbespot ("Hier steht, wir müssen ins Internet". - "Warum?"- "Steht hier nicht.") Alte Männer, die eine neue Technologie sehen, von der sie überhaupt nichts verstehen, aber sich zusammenfantasieren, dass dies die Zukunft ist. Allein die Tatsache, dass die Apple Watch nicht mal eine Uhr ist, weil sei gar keinen eigenen Zeitmesser hat, sagt doch schon alles.