Bekanntlich üben Tablets und Smartphones eine große Faszination auf die meisten Kinder aus. Vor allem Tablets, wie das iPad oder iPad mini und natürlich auch der iPod touch, erfreuen sich in dieser Altersgruppe großer Beliebtheit. Damit werden aber auch die Eltern vor die Herausforderung gestellt, wie sich der tägliche Umgang mit dem Touchscreen gestalten soll. Wie lange dürfen sich Kinder damit beschäftigen? Welche Spiele sollen es sein? Soll Kindern ein solches technisches Gerät ohne Aufsicht überhaupt überlassen werden? All diese Fragen sind auch schon in den 80er Jahren aufgetaucht, wo das Farbfernsehen und das Nintendo Entertainment System Einzug in den Wohnzimmern gehalten hat.

Zu dieser Thematik hat sich die New York Times (NYT) mit einigen Wissenschaftlern unterhalten. Grundsätzlich ist es so, dass die neurologischen Effekte dieser neuen Technologien noch nicht gänzlich erforscht und somit bekannt sind. Fix ist aber, dass Kinder sehr unterschiedlich und sensibel auf jene Reize reagieren, die von Tablets und Smartphones ausgehen.

Sollten Kinder sich zu lange mit zB dem Tablet beschäftigen, könnte es der Fall sein, dass sich die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen eingeschränkt entwickelt. Dies würde aber für jede einseitige Beschäftigung gelten, betonen die Wissenschaftler. Also zB auch, wenn die Kinder während dem Essen mit Buntstiften malen, anstatt sich mit den Eltern oder Geschwistern zu unterhalten.

Demnach ist die Interaktion mit anderen Kindern sehr wichtig. Denn nur wenn Kinder auch mit anderen Kindern kommunizieren, wären sie auch in der Lage, sich in gewissen Zeiten alleine zu beschäftigen, ohne dass sie sich einsam fühlen würden. Wenn man also Kinder mit Tablets uns Smartphones hantieren lässt, wären altersgerechte Spiele auf jedem Fall dem passiven Zusehen vorzuziehen.

Wie lange sollen/dürfen sich Kinder mit Tablet und Smartphones beschäftigen?
Hier eine fixe Dauer zu definieren ist schwierig, da wie zu Beginn erwähnt, jedes Kind unterschiedlich auf die Einflüsse reagiert. In einer Langzeitstudie wurde allerdings festgestellt, dass jene Kinder, die  mehr als drei Stunden pro Tag vor dem TV gesessen sind oder Videos konsumiert haben, im Alter von sieben Jahren vermehrt von emotionalen Problemen betroffen waren. Kinder, die hingegen Videospiele spielten, zeigten im Vergleich nicht vermehrt Auffälligkeiten. Daraus lässt sich auch ableiten, dass Spiele am iDevice bzw. Tablet dem Anschauen von Videos oder Filmen vorzuziehen sind.

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