Drei hat gestern die Übernahme von Orange an die, in der EU zuständigen Behörden, weitergeleitet. Die EU hat nun im ersten Schritt 35 Tage Zeit, um die Übernahme zu bestätigen oder abzulehnen. Drei Chef Jan Trionow ist aber sehr zuversichtlich, dass die EU keinen massiven Grund finden wird, um das Vorhaben zu behindern oder gar zu stoppen. Für die Marke Yesss! ist der Netzbetreiber A1 zuständig und wir die Übernahme auch bei den nötigen Stellen einreichen. Wie schon von uns berichtet, könnte genau diese Übernahme (A1/Yesss!) zum Problem werden, da die österreichischen Behörden hier schon starke Zweifel geäußert haben.

T-Mobile wittert gegen den Deal
Doch nicht nur auf politischer Ebene gibt es Gegenwind. Auch der baldige Partner von Drei, T-Mobile Österreich, ist nicht gerade begeistert von dem Deal. Die Übernahme von Orange ist weniger das Problem als die Übernahme von Yesss! Durch diese Übernahme hätte A1 einen Marktanteil von gut 40 % in Österreich und würde somit den Markt dominieren. Und genau dieser Fakt lässt auch die Behörden misstrauisch werden.

Zielt T-Mobile auf Yesss!-Kunden?
Es könnte durchaus möglich sein, dass für Yesss! ein anderer Käufer gefunden werden muss. Im Teich der Netzbetreiber ist dann aber nur noch ein großer Fisch übrig, nämlich T-Mobile. Wir vermuten, dass es Drei ziemlich egal sein wird, wer Yesss! übernimmt. Wichtiger ist, dass die Übernahme von Orange klappt. Wir werden dieses Thema aber weiterhin verfolgen.

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