Smartphones werden auch bei unseren Kindern immer beliebter bzw. sind sogar ein Muss. Bereits knapp die Hälfte aller ÖsterreicherInnen zwischen 5 und 14 Jahren besitzen ein Smartphone und immer öfter werden Kinder und Eltern mit jugendgefährdenden Inhalten des Internets konfrontiert. Der Verein „Wiener Bildungsserver“ und T-Mobile haben sich diesem zunehmenden Problem angenommen und einen Kinderschutz für Smartphones entwickelt.

Man hat sich aber nicht nur bemüht, das Kind vor gefährlichen Internetinhalten zu schützen, sondern hat auch gleich eine äußerst praktische Nachtruhe- und Stundenplanfunktion integriert. Damit wird es möglich gemacht, den Internetzugriff zu vordefinierten Zeiten komplett zu unterbinden. Des Weiteren kann eine altersabhängige Vorauswahl beim Surfen (bis/ab 10 Jahre) getroffen werden. Auch bestimmte Internet- und YouTube-Kategorien können komplett gesperrt werden. Der Kinderschutz kann entweder über das Self-Service-Protal auf der T-Mobile-Homepage oder über die My-T-Mobile-App (Android und iOS) eingerichtet und verwaltet werden. Den kompletten Funktionsumfang und eine Installationsanleitung findet ihr hier.

Für diesen umfangreichen Schutz erlaubt sich T-Mobile und der dazugehörige Diskonter Telering etwas zu verlangen. Es werden dazu zwei Pakete angeboten: Einmal der Kinderschutz SMALL, der für ein Kind gültig ist und 2 Euro im Monat kostet. Beim Kinderschutz LARGE muss man 4 Euro berappen, dafür können bis zu drei Telefonnummern verwaltet werden.

Wir finden den Kinderschutz ein sehr gute Angelegenheit und hoffen, dass auch die anderen Mobilfunkbetreiber auf diesen Zug aufspringen werden.

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4 comments

  • Ganz ehrlich.. Ich habe so wie viele bzw alle hier ohne Kinderschutz als Kind mein Handy/Smartphone verwendet. Hatte ich von damals ich heute irgendwelche Probleme? Nein. Hauptsache die Eltern hindern ihre Kinder. Räume deinen Kindern nicht alle Steine aus dem Weg, sonst läuft es noch gegen die Wand.
    • Stimme zu. Bestimmte Dinge sollte man sperren, also 18+-Inhalte wie Pornos. Aber den Kindern alles en detail vorzuschreiben führt aus meiner Sicht zu unmündigen Stalleseln. Und wir wissen ja aus Erfahrung, dass die Konzernen und Behörden "Kindersicherheit" sehr weit auslegen. DA werden dann auch unliebsame Parteien wie die Piraten oder die Grünen gesperrt oder Wikipedia-Artikel über britische Bands oder die Drogenhilfe... Ich denke, wenn Eltern sich die Mühe machen sich mit den Kindern und deren Lieblingsgeräten zu beschäftigen, Interesse zu zeigen, ist das HAndy nicht gefährlicher als der Walkman oder das Fernsehen.