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Taylor Swift (US-amerikanische Singer-Songwriterin) hat sich vor einigen Tagen vom Streaming-Dienst Spotify abgewandt und damit einen großen Streit zwischen der Streaming-Industrie und den damit verbundenen Künstlern vom Zaun gebrochen. Laut Spotify konnte Swift seit dem Start des Dienstes mit einem ordentlichen Einkommen rechnen, das wirklich nicht zu knapp ausgefallen ist. Konkret soll es sich um 2 Millionen US-Dollar in 12 Monaten handeln, die Spotify an die Künstlerin ausgeschüttet haben soll. Alleine im ihrem letzten aktiven Monat bei Spotify soll sie 500.000 US-Dollar erhalten haben – wohlgemerkt nur für den US-amerikanischen Markt. Taylor gibt hingegen in einem Interview an, dass sie lediglich 500.000 US-Dollar in den letzten 12 Monate erhalten habe, was ihr einfach zu wenig ist. Deshalb hat Swift ihren gesamten Musikkatalog aus Spotify zurückgezogen.

Man muss wachsen
Spotify sieht den Ausstieg von Swift als schweren Fehler, da man gerade dabei sei das Wachstum des Dienstes noch weiter zu beschleunigen. Wird der Dienst immer größer, so können auch die Künstler deutlich mehr davon profitieren und man kann auch mehr an die Künstler ausschütten. Dies ist Taylor Swift aber herzlich egal, da sie so oder so sehr populär ist und auf den Dienst nicht angewiesen ist. Ob diesem Beispiel noch andere Künstler folgen werden, bleibt abzuwarten.

QUELLEDerStandard
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