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Taylor Swift hat Apple mit der Diskussion rund um die Tantiemen im Bereich des Musik-Streamings in die Knie gezwungen und der Konzern hat sich breitschlagen lassen, auch bei der kostenlosen Mitgliedschaft die genutzten Inhalte zu bezahlen. Nun hat erneut eine sehr bekannte Künstlerin aus dem Nähkästchen geplaudert und sprach von einer Bezahlung, die nicht unbedingt „üppig“ zu sein scheint. Beim Konkurrenten Spotify soll die Künstlerin Meghan Trainor mit dem Lied „All about that Bass“ nur 80 Euro pro eine Millionen Klicks bezahlt bekommen haben. Betrachtet man die Statistik bei Spotify wurde das Lied gut 291 Million Mal angeklickt und das soll dann eine Summe von 23.000 Euro ergeben, die Meghan Trainor mit diesem Lied verdient hat. Dieser Wert würde ca. 8.000 verkaufter Singles bei iTunes oder anderen Anbietern ergeben, was natürlich nicht akzeptabel für die Künstlerin ist.

Somit kann sich die Songwriterin über keinen großen Hit freuen, sondern nur ein paar tausend Euro einstreichen. Klar ist, dass Streaming wenig rentabel für Künstler ist und man fragt sich nun, wie viel die Plattfirmen überhaupt noch mitverdienen und wie viel Spotify dem Konzern für die 291 Millionen Klicks gezahlt hat. Hier sind wir meist von Aussagen Dritter abhängig. Fakt ist, dass viele Streaming-Anbieter im Cent-Bereich bezahlen, was sich wahrscheinlich auf die Schnelle auch nicht ändern wird.

QUELLEDerStandard
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10 comments

  • Irgendwie ist da auch ein Rechenfehler drinnen. Wenn 23000€ für 8000 iTunes-Songs stehen würden, müsste doch ein Song knapp 3€ bringen. Von 99cent, gehen doch 30% an Apple und die restlichen 70% gehen an die Verwertungsfirma, die wiederum einen Teil an den Künstler ausschüttet. Wenn ich jetzt 20% für den Künstler schätze, verdient der Künstler bei 8000 Songkäufen doch auch "nur" 1600€. Oder anders rum für 23000€ müssten 115000 Fans den Song kaufen. Oder sehe ich da was falsch?
  • Ich entnehme dem nur. Die künstler verdienen alle so viel. Aleb kaufen oder streamen tun ja teotzdem alle. Also unterstützt jeder auch einen von diesen stinkreichen musikern. ist jetzt nicht böse gemeint. Aber es kommt irgendwie so rüber als wenn man ihnen der erfolg nicht gönnen würde.
  • Die sollen mal aufhören zu jammern. 23,000 $ sind sicher während sie zwar glauben aber nicht sicher sein kann, dass auch 8,000 Singles verkauft wurden. Bevor ich hier Mitleid für Künstler habe, deren Lied offenbar so bekannt ist, dass sie gehört werden, wenn sie rumheulen, will ich erstmal wissen, wie viele Singles im gleichen Zeitraum verkauft würden. Dann können wir darüber reden, was jetzt lukrativer ist.
  • Bin krin arzt, politiker, oder jurist. Ich gehe einer normalen tätigkeit nach. Mir ist klar das leben immer teurer wird. Mir ist auch klar dass musiker die erfolgreich sind sehr viel geld verdienen. Was ich damit aber sagen will ist, das wenn jeder auf streaming zurückgreift diese branche sich nicht mehr am leben halten kann. Mit 23000 dollar produziert sich kein album, kein video und man kann es nicht mal vermarkten. Würden alle von der guten alten cd und den bezahlten downloads weggehen richtung streaming würde die branche aussterben. Klar gibts auch musiker die unter strich mit dem geld eines normalen arbeiters auskommen und dabei glücklich sind. Aber für die plattenfirmen ist streaming nicht profitabel. Mit einem pool von millionen kunden müssen millionen künstler finanziert werden u d das für 8 im monat. Oder lassen wir es 10 euro im monat sein.
  • Es gibt viele Sachen im Leben, die extrem teuer sind oder geworden sind. Aber Musik kostet fast gar nichts. Ein Lied für 99 Cent im Durchschnitt. Das man tagelang, monatelang, bis jahrzehntelang hört und Freude daran hat. Dafür bekommt man vielleicht mal eine halbe Tasse Kaffee. Und wenn ein bestimmtes Lied 100 Millionen mal gekauft wird, verdient man halt mehr. Aber da hat man auch extrem viele Menschen glücklich gemacht. Wenn es fast keiner kauft, hat man halt Pech gehabt.
  • Video killed the radio starUnd streaming die pop-, rock- und rapstars. Illegaler download ist gang und gebe. Streaming ist aus unternehmerischer sicht für die künstler eine frechheit. Leider gottes kommt es immer mehr. Ich geh auch nicht gratus arbeiten. Die 291 millionen streams sollte man auf eine. Zeitraum aufschlüsseln. Vor allem muss man jetzt noch was bedenken. Bei apple itunes wäre das der ertrag von 8000 singles gewesen. Hat man durch streaming vielleicht auch 8000 singles weniger verkauft Songs produzieren sich nicht selbst. Die einnahmen werden ja auch wieder investiert. In neue songs. Streaming ist so gesehen viel zu billig. Wenn wir in unserem job ausgeblutet werden hätten wir auch keine freude.
    • Du hättest bei Deinen Post vielleicht noch "Bezahlte Werbung" dazu schreiben sollen. Ich würde auch gern so "ausgeblutet" werden, um mich dann in meinem teuren Cabrio auf den Ledersitzen ausheulen zu können.