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Irland ist im Moment dabei sein Steuerrecht komplett über den Haufen zu werfen und das hat auch einen klaren Grund. Anscheinend haben sehr viele Unternehmen die Steuervorteile des Landes genutzt. Eines dieser Unternehmen ist auch Apple und nun droht eine Milliardenstrafe auf das Unternehmen zuzukommen. Anscheinend soll Apple illegale Staatshilfe erhalten haben. Dies wäre ein strafbares Verhalten, welches von der EU und Brüssel natürlich geahndet werden müsste.

Angeblich soll Apple einen besonderen Steuersatz genießen, der ziemlich niedrig ausfällt. So hat man sich offenbar zusammen mit Irland dazu entschlossen, den Steuerschatz auf unter 2 Prozent zu senken, was eine enorme Erleichterung für das Unternehmen darstellen würde. Die Berichte sind bis jetzt noch nicht offen gelegt worden, aber dies wird sicherlich bald passieren – dann wird sich Apple rechtfertigen müssen.

QUELLEZeit
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2 comments

  • Es ist ganz einfach: Strafe gibt es nur, wenn die Erleichterung aufgrund von Druck oder Drohungen zustande kamen. Ansonsten kann man zwar für die Zukunft die Steuersetze anheben, aber wenn nichts illegales passiert ist, gibts auch keine Strafe. Die EU überprüft zur Zeit aber, ob Apple mit Abwanderung gedroht hat, wenn es nicht diverse Vorteile bekommt. Das wäre strafbar und würde in diesem Fall wohl auch mit einer bis jetzt noch nie dagewesenen Strafsumme enden. Aber das muss erst einmal bewiesen werden.
  • Man sollte bei dieser Thematik niemals eines vergessen: die Politik hat etwaige Steuererleichterungen (auf Kosten der Bürger) gewährt. Unternehmen tut nur, was es par Definition tun müssen: wirtschaftlichen agieren.