iwatch-Konzept

Der Smartphone-Boom ist außer in den Schwellenländern im Wesentlichen vorüber, weshalb sich viele Unternehmen auf andere, vermeintlich lukrative Geschäftsfelder, zu konzentrieren beginnen. Dazu zählt auf jeden die Smartwatch und alle anderen Wearables, die man diesem Bereich zuordnen kann. Jedoch scheint dieser Bereich nicht das Eldorado zu sein, welches sich viele erhoffen. Dieser Meinung ist zumindest Chefanalyst Jan Dawson von Jackdaw Research. Seiner Ansicht nach stehen jene Unternehmen, die eine Smartwatch derzeit produzieren bzw. in Planung haben vor einem großen Problem: Es ist mit den derzeit technischen Möglichkeiten sehr schwierig, den Spagat zwischen einer ausreichenden Anzahl von Funktionen und der Akkulaufzeit zu schaffen. Im Prinzip traut er dies nur Samsung und Apple zu, da diese beiden Konzerne die nötigen finanziellen Ressourcen haben, die Entwicklung dahingehend voranzutreiben. Allen anderen Unternehmen rät er mehr oder weniger ab, viel Geld in solche Projekte zu investieren. Lediglich ein oder zwei kleinen Anbietern gibt er die Chance, sich neben den beiden Riesen behaupten zu können – Zitat:

“The current market simply doesn’t have room for more vendors pursuing the same narrow opportunity. We would advise most would-be vendors to stay out of the market. It is unlikely that more than one or two small vendors will be able to make a sustainable business out of smartwatches in the face of competition from Samsung and potentially Apple.”

Die nächsten Jahre werden zeigen, ob Jan Dawson sein Geschäft versteht.

 

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7 comments

  • Nö, ich denke nicht in Megazahlen. Im Gegenteil. Samsung verkauft viel mehr Handys wie Apple, aber macht viel weniger gewinn damit. HTC hat die letzten Jahre nur Verlust gemacht. Langsam machen sie keinen Verlust. Bleiben ein paar Euro über. Samsung hat mit der Gear bis jetzt tierisch Verlust gemacht. Was da Geld für Entwicklung ausgegeben wird. Die neusten Gear werden verschenkt, als Zugabe von zb einem S5. Die die sie verkauft haben, gingen tonnenweise wieder zurück, weil das Produkt einfach Müll ist. Und wenn so eine Gear nur mit ein paar Handys funktioniert, ist Samsung selber schuld. Windows macht doch auch nur Verluste, mit ihrer Handy- und Surfacesparte.
  • Somaro hat schon relativ recht. Zb Smartphone, da verdient nur Apple und Samsung etwas damit. Alle anderen machen eine nullnummer oder Verlust. Das ist mit der Smartwatch genauso. Erst wenn Apple was geiles raus bringt, wird wahrscheinlich gekauft. Das Pepple dingens kauft fast gar keiner, bis jetzt. Vielleicht kommt das noch.
    • Du scheinst immer in. Megazahlen zu denken. Die Pebble wurde 2013 400,000 mal verkauft. Für 2014 rechnet man mit 800,000 Verkäufen. Das Unternehmen wuerde sicher keine Sonderfahrten oder die Steel anbieten, wenn das eine Nullnummer wäre. Ach ja, die Gear hat sich wohl nicht mal 100,000 mal verkauft. Und nur weil Unternehmen nicht massiv wachsen, heisst das nicht dass sie nur Verluste einfahren. HTC macht Gewinn, ebenso wie LG. Auch Windows Phones werden verkauft. Dann gibt es noch billiganbieter wie bspw Pearl. Oder würdest du jetzt sagen, dass außer BMW und Mercedes die ganzen anderen Hersteller nur auf Nullbasis arbeiten? Nur weil die Aktionäre Panik bekommen wenn es nicht "ewiges Wachstum" zu vermelden gibt, heisst das nicht, dass ein Unternehmen Verluste macht.
  • Verstehe ich nicht. Faktisch hat der Markt bisher nur einen Anbieter, und das ist Pebble. Natürlich kann man auch die Watch von Samsung oder sogar von Pearl kaufen. Aber mal ehrlich, gibt es nur EINEN zufriedenen Kunden bei Samsung? Ich erinnere mal an ein paar Zitate: "Es gibt einen Markt für vielleicht 5 Computer auf der Welt." "Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung." "Dass das iPhone Erfolg hat ist eine absurde Vorstellung." Ich glaube nicht, dass der Analyst überhaupt irgendwas vom Markt versteht. Es gibt nämlich immer mindestens Platz für drei Anbieter: Billig - Mittelklasse - Premium. Und da wir freien Wettbewerb haben, macht das mindestens Platz für sechs Anbieter, nämlich immer zwei Anbieter in einem Segment die sich Konkurrenz machen. Siehe Fahrzeuge, siehe Smartphones, Computer, Haushaltsgeräte... selbst für Post-Its gibt es 5 bis 10 Anbieter auf dem Markt.