patent_spracherkennung

Auch in Österreich gibt es mit Siri immer noch ein kleines Problem, nämlich die Spracherkennung bei Dialekten. So muss man mit Siri ein sehr sauberes Hochdeutsch sprechen, um die Spracheingabe zu tätigen. Spricht man jedoch im Dialekt mit dem Gerät kommt meist eine Fehlermeldung zurück. Apple kennt diese Problem und hat nun ein Patent veröffentlicht, welches die Problematik lösen kann, oder besser gesagt: lösen soll. Im Patent wird beschrieben, dass Siri auf die lokalen Geo-Daten des iPhones zurückgreift, um die Spracheingabe einer gewissen Region zuzuordnen und damit den Dialekt zu erlernen. Somit baut Siri einen lokalen Wortschatz auf, der zur Erkennung von weiteren Eingaben verwendet werden kann.

Siri lernt!
Zwar lernt Siri keine neue Sprache, dennoch versucht man mit einem Automatismus eine neue Sprachvariation zu erlernen. Sollte dieses Patent wirklich zum Einsatz kommen, könnte Siri bald Wörter wie „leiwand“ oder „Schmäh“ auch irgendwann verstehen. Die Erfassung und Auswertung der Daten wird sicherlich seine Zeit benötigen, dennoch wird klar, dass Apple seinen Dienst stark weiterentwickeln möchte, was dem User natürlich nur zu Gute kommt.

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