iCloud

Ein Test von „heise Security“ hat jetzt bezüglich des iCloud-E-Mail-Dienstes von Apple eine beunruhigende Sicherheitslücke zutage gefördert. Es ist nämlich so, dass E-Mails, die via iCloud-Konten versendet werden, unsverschlüsselt – also im Klartext – übermittelt werden. Somit bietet Apple hier eventuellen Datensammlern ein leichtes Spiel.

Wie verhält sich die Situation genau?
E-Mails von Apples iCloud Mail-Servern werden laut den Spezialisten von heise.de offenbar immer unverschlüsselt an die Empfänger versendet, selbst dann, wenn der empfangende Mail-Server Verschlüsselung angeboten hat. Die Mail-Eingangs-Server (MX), welche für die Endungen @mac.com, @me.com und @icloud.com zuständig sind, bieten überhaupt keine Verschlüsselung an – Zitat:

Wer E-Mail-Verkehr auf den Internet-Backbones einsammelt, hat bei Apples iCloud-Kunden also leichtes Spiel.

Das einzig Positive, das die Tester finden ist, dass Mails von Apple, die über den Ausgang-Server mail-out.apple.com gehen, bei der Übertragung an externe Server verschlüsselt werden. Seitens Apple hat es zu dieser Problematik noch keine Stellungnahme gegeben.

 

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