Scott Forstall Apple iPhone CEO

Nachdem die Entlassung von Scott Forstall durch Apple bestätigt worden ist, sind die Wogen in der Community hoch gegangen. Mittlerweile hat man sich damit abgefunden, dass der Vater des beliebten iOS nicht mehr bei Apple arbeitet. Nun hat sich der Urvater des iPod, Tony Fadell, zu Wort gemeldet und begrüßt die Entscheidung von Apple sehr. So sei der Umgang mit Scott nie einfach gewesen, da er ein sehr schwieriges Wesen hat. Schon vor gut 2 Wochen berichteten Mitarbeiter von Apple von diesen Differenzen. Für Apple sei die Entlassung von Scott nur ein Gewinn und man habe sich mit dem neuen Team sehr gut aufgestellt, so Tony Fadell!

Mitarbeiter freuten sich über Kündigung!
Anscheinend gingen die Differenzen zwischen Scott und seinem Team so weit, dass sich einige Mitarbeiter regelrecht freuten, nicht mehr unter der Leitung von Scott zu stehen. Er habe überdurchschnittlich viel von seinen Mitarbeitern verlangt und sei persönlich nicht gerade ein angenehmer Zeitgenosse. Warum es Apple dann doch so lange mit Scott „ausgehalten“ hat, ist leider bist heute nicht klar. Die genauen Gründe der verschiedenen Entlassungen werden wir sicherlich nie erfahren.

Hättet ihr Scott so eingeschätzt?

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6 comments

  • Er war auf den Fotos schon so unsympathisch. Auf der Website war er der einzige, der nicht ehrlich lächelte. Seht euch auch mal das Foto dieses Artikels an: Ein einseitiges, verachtendes Lächeln. Das sagt eigentlich schon alles, reicht jedenfalls für einen ersten Eindruck.
  • Ich denke bei Apple arbeiten nur Leute mit "sehr schwierigem Wesen", denn man hat ja schon des öfteren über schwierige Arbeitsverhältnisse lesen können. Und dieser ganze Geheimhaltungsmist... da arbeiten Mitarbeiter an etwas, wo sie noch nicht mal wissen worum es geht-total krank. In Cupertino muss ein merkwürdiges Betriebsklima herrschen. Mal sehen wer als nächstes abgeschossen wird, weil irgendwie was schief gelaufen ist. Tim sollte sich vielleicht mal mehr mit den Geräten befassen als mit Zahlen, dann hätten wir wieder mehr Äpfel und weniger Birnen. Und dieser ganze Patentmist ist ja mal auf den abgebissenen Apfel gewachsen.
  • Ich glaube Scott ist ein schwerer Verlust für Apple. Wenn ein Chef Höchstleistungen von seinen Mitarbeitern verlangt ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Dass man dadurch nicht beliebt ist, sei dahingestellt. Fakt ist das er mit seinem Team iOS zum derzeit besten mobilen Betriebsystem gemacht hat. Ich bin mir ebenfalls sicher das die Mitarbeiter auch überdurchschnittlich gut verdienen werden, und da rechtfertigt sich auch die überdurchschnittliche Leistung die zu erbringen mag.
    • Bist du selber einer dieser Arbeitgeber? Von seinen Mitarbeitern überdurchschnittlich viel zu verlangen, bedeutet dass diese immer Höchstleistung geben müssen - bis sie zusammenbrechen. Logisch, denn wenn 100% der Mitarbeiter der Durchschnitt sind, und 10% überdurchschnittlich arbeiten, hebt sich der Durchschnitt des gesamten Unternehmens, was dazu führt das alle Mitarbeiter noch mehr leisten müssen. Eine Spirale die erst endet, wenn die Anzahl der BurnOuts zu hoch geworden ist.
  • Nun die Gerüchte waren ja schon lange da, warum er solange dabei war lässt sich wohl durch seine Nähe zu Steve Jobs erklären. Er kam ja von NeXT mit. Ob man nun herzieht oder nicht, muss man für sich selber entscheiden.
  • Ich habe ihn nicht gekannt und kann mir da kein Urteil darüber abgeben. Ich glaube aber, dass man ab einer gewissen Position nur mehr schwer der "Freund" aller Mitarbeiter sein kann ... Bedenklich finde ich es aber, dass es in letzter Zeit immer mehr Sitte wird (nicht nur bei Apple), über Mitarbeiter, die gekündigt wurde oder gegangen sind, herzuziehen. Wenn sie alle soooooo schlecht und übel waren, warum waren sie dann so lange bei diesen Firmen, dass sie sogar über die Firmengrenzen hinaus bekannt waren?