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Die EU hat seit geraumer Zeit einen intensiven Blick auf die App Stores von Apple und Google geworfen, da sich ein Spieletyp immer mehr in den Vordergrund drängt und genau dieser Spieletyp immer wieder für Probleme sorgt. Gemeint sind Freemium-Games, die im Store als „kostenlos“ angeboten werden aber durch „In-App-Käufe“ doch einiges an Geld verschlingen können. Manche Entwickler gehen soweit, dass man bis zu 100 Euro pro Spiel ausgeben kann, um alle Gegner zu besiegen oder alle Gegenstände sein Eigen zu nennen. Genau dieser Fakt stößt der EU ziemlich sauer auf und man hat mit Google und Apple den Dialog gesucht, um eine Problemlösung zu erarbeiten.

Man soll Kinder schützen
Wenn eine erwachsener Mensch diesen Dienst in Anspruch nimmt, kann er dafür nicht belangt werden, oder er kann auch nicht die „bösen“ Absichten von Entwicklern in Frage stellen. Sollte es sich bei den Geschädigten aber um Minderjährige handeln, sieht das Thema für die EU schon wieder etwas anders aus. So kann man als Unternehmen nicht verantworten, Kinder oder Jugendliche so stark zur Kassa zu bitten. Für die EU ist es in diesem Fall egal, ob ein Passwort vor dem Kauf eingegeben werden muss oder nicht. Hier steht der Schutz der Kinder im Vordergrund. Auch der Suchtfaktor solcher Spiele soll nochmals unter einem anderem Licht betrachtet werden.

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12 comments

  • Dass eine App als ,,kostenlos" angeboten wird, aber später doch In App Käufe anfallen, finde ich bei weitem nicht so schlimm als eine eh schon kostenpflichtige App bei der noch zusätzlich In App Käufe möglich sind. Da muss man aber auch unterscheiden: Bei ,,Cut the rope 2" gibt es in app Käufe, die sind aber nur für nicht notwendige Hilfen; bei ,,Gangstar Vegas" muss man allerdings für bestimmte Fahrzeuge den ,,VIP Status" erwerben. Ich würde für solche Spiele lieber gleich 10€ zahlen, als später noch mit In App Käufen konfrontiert zu werden.
  • in-app käufe, die wahren probleme der eu!! wir haben wirklich keine anderen sorgen.. und das wird dann auf die "armen kinder" geschoben.. kinder brauchen keinen iTunes-account mit hinterlegter kreditkarte, kinder brauchen keine in-app käufe die kann man deaktivieren.. jeder weiß was er mit seinem smartphone macht, wer unmengen kohle für in-app käufe ausgibt oder auf die idee kommt seinem kind das ding in die hand zu drücken, in-app käufe nicht zu deaktivieren und dem kind zur sicherheit auch noch das passwort zu geben damits was kaufen kann oder sogar selbst das passwort eingiebt um den kauf zu bestätigen ist selber schuld. dann wartet man eben bis das spiel wieder läuft, kinder müssen eh nicht die ganze zeit mit dem ding zocken.. und das sag ich der sowas normal befürwortet... aber dann schön ps4 plus spiel um 70€ dazu.. danke EU das ihr euch wiedermal um die größte sorge der menscheit kümmert und alles unwichtige mal beiseite liegen lässt..
  • Ja, aber das bleibt doch jedem selbst überlassen wenn er für ein Spiel Geld ausgeben will. Ich spiele zwar selten, bin dafür auch kein "Parameter" aber bevor ich Geld ausgebe um einen nächsten Spielzug zu verkürzen oder überhaupt zu spielen lass ich es sein und lösche das Spiel. Ist doch das gleiche wie bei den Automaten die in den Spielhallen stehen, oder? Nochmals zu den Kindern: Ich denke, das die meisten Kids die ein iPhone haben das von den Eltern geerbt haben, so wie auch bei mir. Um mein Kind aufzuklären was es darf bzw. tun kann und was nicht ist meine Aufgabe, nicht die der EU. Und gerade mit den InApps kann ich das zumindest am iPhone ( Android kenne ich nicht) schon überwachen, was auch meine Aufgabe als Erzieher ist. LG
  • Manchmal kauft der Mann ein iPhone, gibt dieses der Frau, wenn er sich ein neues kauft (nach 1-3 Jahren), die benutzt es so lange, bis sie das nächste vom Mann bekommt. Dann ist das iPhone so alt, dass man es einem Kind geben könnte. Egal wie alt es ist. Selbst ein 2jähriges Kind könnte mal für 1-2 Minuten pro Tag, drauf rum drücken können. (Was natürlich auch bei Papis Handy gehen könnte) Und den iPod Touch gibts auch noch.
    • Und Erwachsene die einfach nur ein Spiel spielen wollen? Man muss ja nicht mal mit den Kindern argumentieren. Die meisten Spiele haben 80c-Züge. Nach den 10 Zügen (weil man ja nicht für jeden Zug 30mi bis 8h warten will) hat man dann 8€ ausgegeben. Mal angenommen, man würde jeden Tag nur 10 Züge machen - das sind 240€. Und nicht nur in Zügen, der App Store ist voll von Spielen für die man nach den ersten 5min durchgehend dutzende von Euro ausgeben muss weil man sonst nicht weiterspielen kann. Ich bin ehrlich: Für Overkill habe ich das auch gemacht, um alle Waffen zu kaufen. Mehr zum Spaß, gebe ich zu. Das waren nachher über 50€. Und jetzt muss man sich vorstellen, dass schon der Nachfolger Overkill 2 so ausgelegt ist, dass man es kaufen MUSS, weil man weiterkommen. Weil die Zahl an virtuellen Geld das man sammeln MÜSSTE ist ohne professionelles 24/7 spielen nicht machbar. Top-In-App-Käufe bei EA: Meistens die 30€ Bundles. Die man ja auch immer wieder braucht, quasi jede Woche drei Stück.
  • Für alle, die hier mit Zusatzfunktionen oder Testläufen argumentieren: UM DIE GEHT ES NICHT! Es geht explizit um Spiele, deren Entwickler ihre Spiele wohl GANZ BEWUSST so programmieren, dass man entweder zwischen zwei Spielzügen 2 bis 30 Stunden warten muss oder Beträge zwischen 5€ - 50€ ausgibt. Das hat nichts mit "nicht benötigten Zusatzfunktionen" zu tun. Das nennt man gnadenlose Abzocke. Und wenn man sich im Store mal umschaut - das machen inzwischen fast alle. Bezeichnenderweise meist Großunternehmen, Kleinanbieter verzichten drauf.
  • Ich bin auch kein Freund der übermäßigen InApp-Käufe, aber ich als App Entwickler würde sagen, dass man sie nicht komplett verbieten sollte. Beispielsweise möchte ich eine App anbieten, die man gratis herunterladen kann und für 1-2€ kann man die Vollversion kaufen. Wenn man InApp Käufe verbietet würde das nicht möglich sein und man wüsste erst nach dem Kauf ob die App das Geld wert war. Außerdem sollten Eltern bei den Smartphones ihrer Kinder die Funktion für InApp-Käufe ausstellen. Dafür gibt es extra eine Funktion in den ein Einstellungen des iPhones. Zu dem sollten Kinder auch nicht das Passwort eines Apple-IDs wissen, welcher mit einer Kreditkarte oder sonstigem verknüpft ist, das ist unverantwortlich.
  • InApp - Käufe kann man ja deaktivieren. Wenn ich nichts kaufen möchte, kaufe ich auch nichts. Bei einigen Apps finde ich es sehr praktisch z.B: bei Navi`s oder ähnlichem da man nur das kauft was auch benötigt wird. Bei Kindern stellt sich sowieso das Problem, wie erstelle ich überhaupt einen Account ohne beim Geburtsdatum zu schummeln. das fängt schon bei e-Mail Adressen an. Ich glaube auch nicht, das Kinder mit einer Kreditkarte Unsummen einkaufen können, die haben doch meist eine iTunes Karte oder man stellt ihnen einen gewissen Betrag monatlich zur Verfügung. Ich finde das die EU andere Sorgen haben müsste als ihre Regulierungswut. LG