Letzten Freitag schien es noch so, als sei die Übernahme von Orange durch „3“ endgültig besiegelt. Grund war der Verzicht eines Einspruchs der österreichischen Regulierungbehörde zur Übernahme von „Yesss!“durch die Telekom Austria. Anscheinend haben sich alle Beteiligten aber zu früh gefreut, denn nur zwei Tage später wurde bekannt, dass T-Mobile beim Verwaltungsgerichtshof auf Grund von Benachteiligung Beschwerde einlegen wird.
Genau genommen geht es um die Neuverteilung der Frequenzen, wo sich das deutsche Unternhemen benachteiligt fühlt. Bei diesem Deal werden nämlich die Frequenzen von Orange an Drei übertragen, jene von „Yesss!“ gehen logischer Weise an A1. Die Frequenzen wurde aber so verteilt, dass nun A1 und Drei über eine breite Verteilung verfügen. Dies ist natürlich beim zukünftigen Ausbau von LTE wichtig. Und genau hier fühlt sich T-Mobile benachteiligt, denn laut Aussagen des Unternehmens, seien A1 und Drei bereits innerhalb von ca. 6 Monaten bereit, LTE anzubieten. Für das eigene Unternehmen würde das einen Startnachteil von bis zu einem Jahr bedeuten und somit natürlich auch einen möglichen Verlust von Neukunden.

Durch diesen Einspruch verzögert sich die Übernahme natürlich wieder. Wir werden sehen, wie lange der VwGH für eine Entscheidung benötigt und somit dann endgültig über ein Gelingen bzw. Scheitern des Deals entscheidet.

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