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Apple hat sich bezüglich dem Rückgang bei den Musikverkäufen (14 Prozent weniger seit Jahresbeginn) nun auch zu Wort gemeldet und sieht die Entwicklung nicht als zu „tragisch“ an, da man im App-Bereich deutlich zulegen konnte. Apple ist der Meinung, dass genau diese Entwicklung auch den Markt für digitale Musik etwas dämpft und man dadurch weniger Umsatz generiert. Klar ist aber, dass Musik-Streaming-Portale wie Spotify oder Deezer etwas damit zu tun haben müssen. Viele Kunden von iTunes sind zu diesen Diensten gewandert sind, da sie keine Musik mehr kaufen, sondern nur noch „leihen“ möchten.

Apple muss handeln
Sollte der Rückgang in diesem Tempo weitergehen, braucht man kein Experte zu sein um zu sehen, dass iTunes mit seiner Musik-Sparte nicht gerade gut aufgestellt ist. Apple wird sich also etwas einfallen lassen müssen, um nicht die Vormachtstellung in diesem Bereich zu verlieren. Das bereits im Umlauf befindliche Gerücht bezüglich der Einbindung von Beats-Music wäre sicherlich eine Möglichkeit. Dennoch wird bis dahin noch einige Zeit vergehen und Apple verliert weiterhin zahlende Kundschaft an die Konkurrenz.

QUELLEsec
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7 comments

  • Also ich kaufe mir auch nur bei iTunes die Musik. Spotify und co. sind nichts für mich. Weil ich kaufe mir im Monat immer nur ein Album und das kann ich dann Jahrelang behalten. Ich höre eigentlich eh immer nur die gleiche Rockmusik.
  • Ich sammle schon seit Jahrzehnten Musik. Die Lieder höre ich zum größten Teil immer und immer wieder. Wenn man sich jeden Monat ein Album kauft, hat man irgendwann Tausende. Die schafft man gar nicht, immer wieder anzuhören. Natürlich kauft man sich auch mal 2, 3 oder 4 Alben in einem Monat. Dafür in einem anderen Monat vielleicht gar keins. Manche Lieder habe ich schon, die kaufe ich zusätzlich als Musikvideo, die ich sehr gerne anschaue. Früher hat eine Single 10 DM gekostet. Jetzt im Durchschnitt 99 Cent. Selbst ein Musikvideo kostet höchstens 2,49 €. Das zahle ich gerne, wenn es dann mir gehört und mir jahrelang/jahrzehntelang Freude bereitet. Ich kenne genug, die jahrelang einen Streamingdienst benutzt haben. Immer ca 10 € im Monat. Irgendwann gekündigt, man hat keinen einzigen Song mehr.
  • @Sascha: Ja dann zähl mir mal bitte auf wie viele CD's Du im Monat für 10€ bekommst... Würde ich meinen täglichen Musikkonsum in CD's investieren wäre ich nach 2 Wochen pleite. Was nicht heissen soll das ich keine CD's mehr kaufe. Aber seit Spotify werden wirklich nur noch die Perlen als CD gekauft ;o)
  • Ich kaufe entweder eine CD oder bei iTunes. Spotify und Co ist nix für mich. Für 10 € im Monat, kann man sich vernünftig Musik kaufen, selbst so jemand wie ich, der unglaublich viel unterschiedliche Musik hört. Das Handy kann man auch mit dem Auto verbinden, hört man so im Auto die Musik. (Oder mit dem iPod)
  • Ist bei mir genauso. Seit knapp einem 1 Jahr habe ich keinen Titel mehr über itunes gekauft, geschweige denn Itunes überhaupt benutzt. Über Spotify bekomme ich alles was ich brauche. Speicher mir täglich bis zu 20 Alben ab und da sind 9,99 EUR im Monat wirklich ein witz.
  • Das liegt garantiert an den Streamingdiensten. Ich selbst kaufe auch noch kaum Musik, seitdem Spotify wirklich gute Auswahl hat (ich hatte zuvor in iTunes für Musik im Laufe der Zeit mehr als 5k € liegen lassen, dazu kommt noch Beatport, Amazon, mehr als 1.000 CDs usw.). Nebenbei schau ich mir grad Juke an, ob es dort eine andere / noch bessere Auswahl an Musik (für mich) gibt. Das Problem ist, es gibt noch kaum Musik, die man nicht (zeitnah) streamen könnte. Vorteile für Käufer sind nicht (mehr) wirklich gegeben, außer hin und wieder ein paar Bonustracks, die man dann aber meist auch über YouTube findet.