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Wie gestern durch die kanadische Zeitung „Globe and Mail“ bekannt wurde, plant der angeschlagene Blackberry-Hersteller RIM den Abbau von mindestens 2.000 Stellen. Momentan beschäftigt das kanadische Unternehmen noch 16.500 Mitarbeiter. Die Aktion soll bereits in den nächsten Wochen beginnen.

Offiziell wollte sich die RIM-Sprecherin dazu nicht äußern. Es ist aber bekannt, dass der neue Firmenchef Thorsten Heins die Geschäfte auf Grund des Absatz- und Umsatzeinbruch straffen muss. Laut den damaligen Aussagen will er im Fiskaljahr eine Mrd. Dollar einsparen. Dies geht natürlich vorrangig nur über einen Stellenabbau. Der Nachrichtenagentur Reuters wurde von einer Quelle aus dem RIM-Umfeld sogar eine Zahl von bis zu 6.000 Mitarbeitern genannt. Dies wäre mehr als ein Drittel aller Beschäftigten.

Es ist fraglich, ob sich RIM mit dieser Aktion noch retten kann. Google mit seinen Android-Smartphones und Apple mit dem iPhone sind momentan einfach übermächtig bzw. RIM hat die Trends verschlafen. Auch die Aktionäre haben größtenteils schon das Vertrauen in das Unternehmen verloren. Seit September letzten Jahres ist die Aktie von knapp 35 US-Dollar auf gut 10 US-Dollar gefallen.

Was meint ihr? Wie geht es mit RIM weiter?

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