Wie wir schon berichtet haben, möchte ein „Großaktionär“ von Apple mehr an den Barreserven von Apple beteiligt werden. Genauer gesagt soll die Abgabe von Vorzugsaktien, welche mit Dividenden verknüpft sind, gefördert werden. Apple hat nun etwas eingelenkt und gab an, über die Vergabe der Vorzugsaktien abstimmen zu lassen. Diese Abstimmung ist aber mit weiteren Punkten verknüpft, was dem Großaktionär aber nicht gerade passt. So will er nun trotz Einlenken von Apple vor Gericht ziehen.

Einzelverhandlung!
Sollte der Großaktionär tatsächlich erfolg haben, müssten die bestimmenden Aktionäre zusammentreffen und separat über die Vergabe der Vorzugsaktien abstimmen. Tim Cook hingegen sieht diesen Fakt als „Silly Sideshow“ und schenkt dem Thema nur sehr wenig Beachtung. Ob sich Apple nun außergerichtlich mit seinen eigenen Aktionären einigen kann oder nicht, ist wie immer unklar. Wir gehen aber davon aus, dass David Einhorn nur sehr wenig Chancen gegen Apple haben wird.

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4 comments

  • Ich hasse Aktionäre. Die schaffen es Konzerne zu vernichten, wenn diese in ihren Augen nicht mehr genug wachsen, haben aber selber ncihts weiter getan, als irgendwann mal für ein paar Euro eine Aktie zu kaufen.
    • Der Kapitalismus ist ein System, das uns ALLE noch enorm belasten wird und schlussendlich zum Scheitern verurteilt ist. Das Problem daran ist, dass Aktionäre gerade in den Anfangszeiten eines Unternehmens (wenn große Mengen Kapital benötigt werden) sehr wichtig sind. Apple könnte aber in diesem Fall jede Menge Aktien zurückkaufen und somit wäre das Problem mit dem enormen Barvermögen und den "übermächtigen" Aktionären gelöst.