Wir haben schon einmal darüber berichtet, dass UPC eine Auge auf die Mobilfunkbranche wirft. Nun ist es amtlich: Zu Beginn dieser Woche hat UPC offiziell bekanntgegeben, dass das Unternehmen vor hat, als neuer Mobilfunkbetreiber in Österreich einzusteigen. Grund dafür ist die geplante Übernahme von Orange durch Drei. Nachdem die Orange Tochter Yess dabei von A1 übernommen werden soll, wurde von den österreichischen und den EU-Behörden mehr oder weniger gefordert, dass ein „Ersatz-Mobilfunkanbieter“ gefunden wird, damit der Wettbewerb gewahrt bleibt.

Dies hat 3-Chef Jan Trionow offensichtlich geschafft und einen Vertrag mit UPC unterzeichnet. Dabei wurde vereinbart, dass UPC als eigenständiger Anbieter auftritt, aber das Netz von Drei verwendet. Bedingung für diesen Deal ist allerdings der erfolgreiche Abschluss des Orange-Drei-Deals. In dieser Angelegenheit reist der 3-Chef extra nach Brüssel, um dort Vertreter der EU-Kommission von seinem Vorhaben zu überzeugen und so die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Ausgang des Unterfangens zu erhöhen. Vielleicht können wir uns bald über einen neuen „Billig-Anbieter“ in Österreich freuen.

TEILEN

Ein Kommentar