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Wir haben uns Pokemon Go etwas genauer angesehen und auch die Meinungen verschiedener Datenschützer unter die Lupe genommen. Die Situation verhält sich nach derzeitigem Stand so, dass Pokemon Go eine wahre Datenkrake ist, die eigentlich fast alles an die Entwickler des Spiels weiterleitet und man dadurch zum gläsernen Kunden wird. Angefangen von den GPS-Daten bis hin zu vertraulichen Daten von sozialen Netzwerken werden fast alle Informationen direkt übermittelt und natürlich auch ausgewertet.

Dies bedeutet bei einer Nutzerschaft von einigen Millionen Kunden eine wahre Datenflut und damit auch einen enormen Geldsegen für die Entwickler und natürlich auch Nintendo. Was mit den Daten schlussendlich wirklich passiert, ist noch nicht gänzlich geklärt worden, aber man kann davon ausgehen, dass die Informationen an Dritte weitergegeben werden, um Werbeprofile oder persönliche Profile der Kunden zu erstellen.

Das Spiel ist zwar kostenlos, aber man bezahlt mit seinen persönlichen Daten, die man in die Hände von Dritten legt und das auch noch in einem sehr sensiblen Bereich. Wir sind noch skeptisch, ob sich diese Politik auf Dauer durchsetzen kann, oder ob es von Seiten der Regulierungsbehörden ein Verfahren gibt.

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