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Spätestens seit dem Erscheinen der Apple Watch sind Smartwatches in aller Munde. Dennoch stellen sich viele die Frage, welchen Mehrwert eine intelligente Uhr eigentlich bietet und wie deshalb die Zukunft für die Geräteklasse einzuschätzen ist. Dazu wurde Pebble-CEO Eric Migicovsky vom Guardian befragt und gibt dabei einige durchaus interessante Vermutungen und Vorhersagen von sich.

Derzeit werde die Pebble Watch/Time vorwiegend zum Empfangen von Nachrichten, E-Mails und weiteren grundlegenden Funktionen genutzt. Dies wäre aber auch bei den Smartphones zu Beginn der Fall gewesen. Heutzutage werden aber viel mehr Anwendungen wie zB Spotify oder Uber über das Smartphone genutzt. Er wartet sich deshalb eine ähnliche Entwicklung bei den Smartwatches.

Außerdem wolle man die Abhängigkeit der Menschen von ihren Smartphones reduzieren. Dieses Argument führt auch Apple an und es ist wirklich so, dass Träger einer Smartwatch weniger oft zum Handy greifen müssen. Zudem ist er der Ansicht, dass Smartwatches in Zukunft ebenso unverzichtbar sein werden wie Smartphones. Jene, die eine Pebble tragen, werden sich dem Mehrwert bewusst, so Migicovsky.

 

QUELLEThe Guardian
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10 comments

  • Es gibt auch Menschen, die haben keinen Computer, kein Smartphone oder Handy, Tablet, Fernseher, DVD Player, Anlage, Auto, usw. Leben trotzdem. Sind vielleicht sogar glücklich. Dann gibts noch die, die haben noch nicht mal Waschmaschine, Herd und ähnliches.
  • Ich rede vom ersten Handy. Damit konnte man telefonieren. Wenn man das auf die Smartwatch umsetzt, kann man damit die Uhrzeit ablesen, fertig. Wenn es hoch kommt, das digitale Ziffernblatt wechseln. Jahre später mal damit Nachrichten schreiben. Wenn man die Zeit umrechnet, kann man in ca 10-15 Jahren mit der Apple Watch machen, was man jetzt schon mit ihr kann.
  • Er hat absolut recht, genau so wie heute kaum noch einer ohne Smartphone auskommt. Wie gesagt, es wird immer Leute geben die es für unnötig halten, aber wartet 2-3 Generationen ab und Ihr habt das "Superding" am Handgelenk. Wenn es die Schlüssel und Brieftasche ersetzt hat es für mich einen großen Mehrwert, dann wünsche ich mir noch etwas mehr Laufzeit und Robustheit und gut ist es. Von der ganzen Sensoren zur Körperkontrolle möchte ich noch gar nicht reden ...
    • Das iPhone 2G konnte weniger als vergleichbare Smartphones, war aber endlich nutzbar ohne die Bedienungsanleitung dabeizuhaben. Erst das iPhone 3Gs konnte endlich das, was andere Smartphones schon 5 Jahre früher konnten. Die Usability war der Mehrwert, welche das iPhone erfolgreich machte.
  • Lasst doch die Technik erst mal kommen. Was konnten die ersten Handys Was konnten die ersten Smartphones Was können sie jetzt Da ist ein meilenweiter Unterschied. Schauen wir mal in 5-20 Jahren. Und wenn einer keine will, soll er sich keine kaufen. Aber bevor ich mir eine Pebble kaufen müsste, laufe ich wirklich lieber ohne Smartwatch rum.
  • Ich bin froh, dass ich seit dem Handy keine Uhr mehr tragen muss und soll mich jetzt wieder an eine Smart-Watch ketten ? Was für ein Unsinn bevor die Smart-Watches keinen echten Mehrwert gegenüber einem Handy haben!
  • Also ich halte es mit Sascha Pallenberg: Niemand braucht die Dinger, die Argumente welche die Käufer nennen, sind aus meiner Sicht nur Kauf-Rechtfertigungsgründe und das Ganze ist eine Riesenmarketingblase, weil die anderen Geräteklassen kein Wachstum mehr bringen. Und wenn schon Apple den Kunden direkt ins Gesicht lügen muss und nicht-heilbare, dafür tödliche Krankheiten als Rechtfertigung für eine Smartwatch nennt, dann bewegen wir uns auf einem Niveau, welches nicht mehr rationale Argumente zulässt.