Eine neue Studie der Marktforscher von Gartner bestätigt nun eigentlich das, was jeder von uns im letzten Jahrzehnt beobachten konnte: Die durchschnittlichen Preise für Windows-PCs sind seit 2003 stark gesunken, wenngleich sich diese seit 2010 ziemlich stabilisiert haben. Die Preise für einen Mac hingegen haben sich im Vergleich dazu nur wenig verändert und sind nur leicht gesunken.

Preisevergleich Mac - PC

Beispielsweise hat ein PC im Jahr 2003 im Durchschnitt 1083 US-Dollar gekostet. 3 Jahre später, 2006, waren für ein derartiges Gerät nur mehr 800 US-Dollar zu berappen und derzeit sind es überhaupt nur mehr durchschnittlich 639 US-Dollar. Bei den Macs sieht die Angelegenheit jedoch anders aus. Bei einem Kauf wanderten 2003 1549 US-Dollar über den Ladentisch – im letzten Jahr waren es immer noch 1351 US-Dollar. Während der durchschnittliche Preis eines Windows-PCs im letzten Jahrzehnt also um 444 US-Dollar gesunken ist, waren es bei den Macs nur 198 US-Dollar. Damit ist auch der generelle Preisunterschied im vergangenen Jahrzehnt zwischen den Konkurrenten von 466 US-Dollar auf 712 US-Dollar.

Apple hat sich somit dem allgemeinem Trend widersetzen können. Der Entwicklung des Marktanteils haben die höheren Preise auf jeden Fall nicht geschadet, denn dieser konnte im schon mehrfach genannten Zeitraum von 1,82 auf 5,05 Prozent erhöht werden. Andere Quellen sprechen in dieser Hinsicht sogar von 8 Prozent.

 

QUELLEAppleInsider
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10 comments

  • Das beste System ist meines Erachtens ein Mac Rechner ( Preis / Leistung beim mac mini am besten ) mit Linux Betriebssystem! Warum: ?? Die Software für technisch wissenschaftliche Anwendungen werden meist als Freewareverügbar. Das sind wesentliche Gründe! Am Graphiksektor und Audiosektor sind Apple Programme hervorragend,aber teuer. Windows braucht man eigentlich nicht mehr ( Vieren ! )
  • Also ich versteh nicht ganz wie manche leute auf die idee kommen das dinge unter dem einen oder anderen Betriebsystem "unmöglich" sind. Ich habe 7 Jahre nur Windows verwendet, hab dann ein Macbook geschenkt bekommen und bin immer mehr daran hängen geblieben... Und bis jetzt hab ich auch immer noch einen Weg gefunden alles damit zu machen was ich will. Zumindest bis Windows 7 kenne ich mich auch noch gut aus, und office 2003-2010 kann ich auch entsprechend verwenden... Für mich ist Mac Os in Verbindung mit einem Macbook für den täglichen Schulalltag + Hobby (Fotobearbeitung und Filmschnitt) einfach optimal. Seit 5 Jahren musste ich kein einziges mal mein system komplett neu aufsetzen und meine Timemachine Sicherung über das Netzwerk will ich auch nicht missen. Kurz um... es war zwar eine Investition, aber ich bin sehr zufrieden damit. Und ich sag bestimmt nicht das Windows oder Linux nicht gut ist, sondern das es für mich und meinen Anwendungszweck einfach nicht gut passt und mir zu umständlich ist. Ob man damit das gleiche für weniger geld oder sogar mehr machen kann ist somit eigentlich irrelevant für mich.
  • Es ist so wie MichaelLunas schreibt. Wenn man sich einen neuen Rechner kauft, ist der alte normalerweise schon uralt (für einen Rechner). Aber das ist immer so, egal welchen Rechner man kauft. Der vorige hat zwischen 500-900 € gekostet, Rechner mit Bildschirm oder Laptop. Ein Apple Rechner kostet locker 2000-4000 €. Wenn man zb iMac mit 27 Zoll und nicht gerade das kleinste Innenleben will. Bei den Laptops von Apple genauso. Das sind schon irrsinnige Summen, im Gegensatz zu vorher. Aber dann hat man ein hammergeiles Gerät in der Hand. Auch wenn es vom Preis nicht immer gerecht ist. Man kann sich eine Kamera für 1000 €, eine für 3000 €, eine für 6000 €, für 20000 € oder für 40000 € kaufen. Gute Bilder kann man mit allen machen.
  • Ein iMac 27" ist auch etwas anderes als ein PC. Den 27" Monitor muss man da auch mitrechnen und was die Dinger in guter Qualität aus Metal kosten weiß ich nicht. Die Leistung kann man zwar bei beiden Varianten erhöhen, aber nur bei einigen Komponenten. Wenn man ganz eine andere Technologie haben will muss man immer mehr täuschen und kann neu kaufen. Hat man einen Mac kann man noch etwas Geld für sein altes Gerät bekommen bei einem PC praktisch Null. Ich habe auch jahrelang > 15 Jahre in der Firma einen PC oder und Laptop benützt und privat ebenso. Nach dem Umstieg auf zuerst OSx und dann auf einen iMac 27" hab ich später auch den Windows Laptop durch ein MacBook Pro ersetzt. Warum, weil Windows Vista einfach Sch.. war und OSx und die Programme die Apple macht super Genial sind. iMovi, iPhoto, usw. keine speichern nötig aber trotzdem ist nix weg wenn das Programm abstürzt und die Dinge sind so super mit iPhone, iPad und Co als auch die Rechner untereinander super Zusammenspielen (iMac und MacBook usw.). Wie zum Beispiel die Notizen die ich am iPhone mache und sofort am iPad oder am MacBook verfügbar sind, die Cloud die es schon vorher am Apple Rechner gab. Das Backup System Timemaschine das super einfache funktioniert. Oder die tollen Ansichten im Dateibrowser und das genial einfache anzeigen und abspielen per Tastenklick auf die Leertaste und schon spielt ein HD Video ab oder eine Word Datei oder Excel wird angezeigt ohne das Office und Co installiert ist. Installation und Deinstallation von Programmen ist (meist) nicht nötig. Einfach Programm reinkopieren und starten, wenn es nicht gefällt oder Ärger macht einfach wieder löschen.
  • Das heisst also, dass die Macs statistisch gesehen völlig überteuert sind. Denn wenn die Preise für die gleiche Hardware sinkt, der Mac aber den gleichen Preis behält, ist die Marge für Apple erheblich. Und da die Apple-Fans schon vor 10 Jahren sagten "Ja, der Preis rechtfertigt sich durch die bessere Verarbeitung" bedeutet das im Umkehrschluss eben, dass die seitdem anhaltende Differenz als Reingewinn für Apple übrig bleibt. Kein Wunder also, dass der Konzern massiv Gewinn macht. ^^ Wieso die Menschen bereit sind, das zu bezahlen ist mir jedoch schleierhaft.
  • Das kann ich so nicht bestätigen, stimmt auch nicht. Aber wer immer mit einen 500 Euo PC gearbeitet hat und dann auf einen 1200 euro Mac umgestiegen, wird natürlich der Meinung sein, dass er einen viel besseren Computer hat - und hat auch recht damit. Ich persönlich bevorzug einen 1200 euro PC einem 1200 Euro Mac. Habe 20 Jahre auf Mac gearbeitet (Arbeit) und paralell zuhause einen gleichwertigen PC gehabt. Ich musste immer viel zuhause machen, weil es auf einen Mac schlichtweg nicht ging. Wie steht in der letzten Ct´: Wenn etwas auf einem Mac nicht geht, dann geht es nicht. Wenn unter Windows etwas so nicht geht, geht es eben anders. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass für den Größteil ein Mac das bessere Einstiegssystem ist. Wer nur E-Mail abrufen, im Internet surfen und ein paar Fotos verwalten will, kommt bei Mac schneller rein. Nur dafür sind die Rechner dann viel zu overpowered und man gibt unnötig Geld aus, dass man sich zwei Stunden längere Einarbeitungszeit spart - und dann irgendwann sogar aneckt, weils nicht mehr weitergeht, falls man doch interesse daran hat, etwas mehr zu machen ... Das ist nur die Erfahrung, die ich gemacht habe - in den letzten 10 Jahren habe ich fürs gleiche Geld immer einen viel besseren PC bekommen - und ich musste auch nicht warten, bis gerade ein aktuelles Modell rauskommt, dass für ein paar Monate mithalten konnte (den exakt für diesen Moment sind die Macs meistens gleichauf - aber nicht besser). Für mich ergab sich zusätzlich noch das Problem des All-in-One-PC - sowas wollte ich sowieso nicht haben - vor allem da sie nicht mal Touchfähig sind ...
    • Da gibt es nur ein kleines Problem: Im Gegensatz zu US-Serien nutzen Unternehmen weltweit Windows. Wer also mit einem Mac anfängt hat später Probleme sich unter Windows und Office zurechtzufinden. Ich bezweifele, dass ein Mensch eingestellt wird, der sagt: "Windows und Office 2010? Kenne ich nicht. Nie benutzt. Warum haben Sie keinen Mac, der ist doch viel geiler!" Das heisst ein Windows-PC ist einfach zwingend. Wer will kann sich einen Mac dazu kaufen.
    • Wer einmal mit einem Mac gearbeitet hat, fragt sich... - warum es keine Cut-Funktion. - warum es je nach Programm reicht das Programm in den Papierkorb zu schieben, aber bei anderen die Installationsroutine gezwungen ist zu nutzen oder im Zweifel im Internet ein Deinstallationsprogramm gefunden werden muss. - warum man Geräte nicht einfach abziehen kann sondern der Mac das mit einer Fehlermeldung quittiert. - warum der Finder sich Sortierfunktionen nicht merken kann und die Ansicht der Dateien nicht der Größe des Fensters anpasst. Wenn ich morgen an meinem Mac wieder arbeiten muss (heute surfe ich daran nur) fällt mir sicher noch mehr ein was mich jeden Tag ärgert und einfach Zeit kostet.