Noch immer gibt es keine guten Nachrichten bezüglich der Übernahme von Orange durch „3“. Die österreichische Wettbewerbsbehörde berät noch immer. Behördensprecher Stefan Keznickl bestätigt dies und spricht von „intensiven Gesprächen“ der Parteien. Über den Stand der Dinge wollte er sich aber nicht äußern, nur dass es auch Gespräche mit der Europäischen Kommission gäbe.

Indes berichtet die deutsche Financial Times, dass sich der Chef der österr. Behörde Theodor Thanner querlege und sich den Verkauf nicht vorstellen könne. Ihm ist der Verkauf der Orange-Tochter Yesss (inkl. Sendestationen und Frequenzpakete) an den Marktführer A1 ein besonderer Dorn im Auge. Der Marktanteil von A1 würde dadurch von 42 auf 47 Prozent steigen. Es ist schwer vorstellbar, dass sich Thanner umstimmen lassen wird.

Wir haben darüber berichtet, dass Orange ohnehin schon die vorgeschriebenen Geschäftsziele verfehlt und die Banken langsam nervös werden. Wenn Orange nicht noch größere Probleme bekommen soll, wird es spätestens bis zum Sommer eine andere Lösung geben müssen. Wir werden die Angelegenheit weiter beobachten.

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