Bereits gestern ist diese Nachricht kurz durchs Netz geschwirrt. Wir haben uns heute näher damit beschäftigt und es scheint tatsächlich so, dass Opera kurz vor der Übernahme durch Facebook steht.

Die Absicht einer solchen Übernahme ist klar: Schon öfters wurde der fehlende Browser bei Facebook als Schwachstelle des Geschäftsmodells diagnostiziert, denn ein Großsteil der User (ca. 490 der 900 Mio.) greift via Smartphone- und Tablet-App auf das soziale Netzwerk zu. Damit bringen sie Facebook sehr wenig Umsatz, weil der Benutzer nicht mit Werbeeinschaltungen beglückt wird.

Mit dem Kauf von Opera würden sich hier natürlich neue Möglichkeiten ergeben, denn die mobile Version von Opera gilt als durchaus bewährt und hat eine relative große Verbreitung. Immerhin 168 Mio. User nutzen die mobile Variante. Facebook könnte damit Google und den anderen Browser-Anbietern durchaus gefährlich werden.

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2 comments

  • Soweit ich sehe nutzen die Android und iOS Nutzer für Facebook auf ihren mobilen Geräten eine App von Facebook. Werbung für Apps gibt es wie ich an einigen gratis Apps feststellen konnte. Warum schaltet FB nicht in ihrer Apps die Werbung?
  • Im ersten Moment klingt das irgendwie logisch, doch im zweiten stellt sich die Frage warum FaceBook-User plötzlich einen anderen Browser nutzen sollten. Der Typ des Browsers ist zur Nutzung von FB schließlich irrelevant. Der Gedankensprung erschließt sich noch nicht.