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Die Übernahme von Orange durch „3“ und die damit verbundene Auflage der EU-Wettbewerbshüter, das Netz günstig für virtuelle Netzbetreiber zur Verfügung zu stellen, zeigt in diesem Jahr nun seine volle Wirkung. Dies hat dazu geführt, dass der Wettbewerb ordentlich angeheizt wurde, was für den Endkunden nur von Vorteil sein kann. Allerdings birgt diese wahre Flut an neuen Mobilfunkanbietern auch eine Gefahr.

Markt wird zunehmend unübersichtlich
Neben dem wahrscheinlich bekanntesten Newcomer „HoT“ sind aber dieses Jahr auch UPC, Spusu, Eety und Allianz Sim als virtuelle Anbieter in dem Kampf um Kunden in den Ring gestiegen. Seit vergangenen Dienstag drängt nun auch Tele 2 in den Markt, konzentriert sich aber auf Geschäftskunden und für 2016 stehen weitere Anbieter in den Startlöchern. Somit besteht die Gefahr, dass der Markt an Billig-Anbietern zunehmend unübersichtlich wird und ständig neue Tarife bzw. Tarifstrukturen beworben werden, die für Verwirrung sorgen könnten.

Einige Experten sehen diese Entwicklung allerdings nur als „Intermezzo“, da sich außer bei HoT der Erfolg der Neueinsteiger in Grenzen hält. Somit bringen die neuen Anbieter den Markt zwar in Bewegung und sorgen für günstigere Tarife, aber der Markt wird sich über kurz oder lang selbst regeln, weshalb damit zu rechnen ist, dass einige Anbieter bald wieder von der Bildfläche verschwunden bzw. von der Konkurrenz geschluckt sein werden.

 

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