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Vorgestern hat die RTR (Rundfunk & Telekom-Regierungsbehörde) in einer Pressemitteilung eine neue Verordnung hinsichtlich der mobilen Rufnummernportierung veröffentlicht. Die Novelle schreibt fest, dass ab 1. März die Portierung von mobilen Rufnummern billiger werden wird.

„Hervorstreichen möchte ich die Senkung des Portierentgelts je Portiervorgang von derzeit 19 Euro auf 10 Euro. Geht man von durchschnittlich 200.000 Portiervorgängen pro Jahr aus, so ersparen sich die österreichischen Endkundinnen und Endkunden durch diese Entgeltsenkung in Summe jährlich rund 2 Millionen Euro“, informiert Mag. Johannes Gungl, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post. „Ich gehe davon aus, dass diese Maßnahme Wechselbarrieren reduziert und die Portierfreudigkeit bei Kundinnen und Kunden erhöhen wird. Somit erhält der Wettbewerb auf dem österreichischen Mobilfunkmarkt einen neuen Impuls“, ist Gungl des Weiteren der Meinung.

Es wird aber nicht nur die Portierung billiger, sondern auch vereinfacht. Ab März 2016 wird es dann auch möglich sein, die Nummernübertragungsinformation immer auch als E-Mail zu erhalten. Dies soll den Wechsel zu neuen Anbietern erleichtern, welche oftmals nur über ein Web-Portal verfügen.

Auch Business-Kunden werden sich über die Gesetzesnovelle freuen, denn auch für sie bringt die Neuregelung eine deutliche Kostenersparnis. Es muss nämlich nur mehr für maximal 80 Rufnummern das Portierentgelt bezahlt werden – unabhängig von der Anzahl der unter einem Vertrag zusammengefassten Rufnummern.

 

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