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In seiner letzten Pressekonferenz, bevor als Unternehmensberater tätig wird, hat der Chef der Telekomregulierungsbehörde RTR Georg Serentschy noch einmal aufhorchen lassen. Konkret ging es um die sogenannte Marktkonsolidierung im Mobilfunkbereich, wo bekanntlich Orange von „3“ übernommen wurde und die damit verbundenen Preissteigerungen bei den Tarifen – Zitat:

„Es gibt einen Aufwärtstrend über alle Tarifgruppen hinweg!“

Seinen Angaben zufolge, sind die Tarif-Preise im Zeitraum von September bis Dezember um ca. 10 Prozent gestiegen. Durchschnittlich hat ein Kunde im Jänner 2013 8,03 Euro bezahlt. Im Dezember 2013 waren es dann 9,12 Euro. Er vermutet Preisabsprachen im Hintergrund, welche aber schwer beweisbar seien. Um dies in Zukunft möglich zu machen bzw. eventuelle Absprachen von vorneherein zu unterbinden wurde ein neuer Preisindex geschaffen, der künftig vierteljährlich die Preistrends im Markt beobachten und „gegebenenfalls eingehender untersuchen“.

Serentschy objektiviert aber auch die Angelegenheit, denn im europäischen Vergleich hat Österreich weiterhin eine der niedrigsten Tarifstrukturen. Demnach liegen die Preise immer noch zehn Prozent unter dem Niveau von 2011.

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5 comments

  • Mitreden hier können eigentlich nur die die auch die Investitionen tätigen und wissen warum das ein oder andere nicht mehr möglich ist mit unseren Preisen. Endkunden können sich nur aufregen, rätseln und vermuten. Es hat seinen Grund weshalb es in Österreich kein Orange mehr gibt - Konkurs war nicht das Thema.
  • Die Milliarden der LTE Lizenzen zahlen wir alle! Die Kosten sind total überteuert! Die Reduktion der Providerzahl wird später Kosten senken. Der Ausbau der LTE Netze auf Breitband ist ein fälliger Investitionsbedarf .
  • Wenn milliarden Gewinne eingefahren wird, und die Marketingabteilung keine neue Strategien mehr hat, um noch mehr Wachstum zu erzielen, hebt man einfach die Preise an. damit die Ware noch begehrlicher wird. Produktivität hat leider nur mit Zahlen,sprich Gewinne zu tun.
  • Das ist klar und wirtschaftliche notwendig. Aber es ist nachwievor noch ganz viel Luft nach oben zum europäischen Durchschnitt. Wenn das nicht passiert, wird Österreich technologisch ins Hintertreffen gelangen da nicht mehr finanzierbar. Der europäische Durchschnitt liegt übrigens 70-100% über unseren Tarifen - vor allem beim mobilen Internet. Also trotz 10% Preiserhöhung leben wir immer noch im Tarif-Traumland der gesamten EU.