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Gestern war der Stichtag für Apple Music und man kann sich vorstellen, dass viele Kunden ihr Abo nicht verlängert haben oder bei der Konkurrenz geblieben sind. Nun wurde darüber gesprochen, wie sich das Nutzerverhalten bei Apple auswirkt und wie viele Kunden von den insgesamt 15 Millionen Abonnenten wirklich Abonnenten bleiben. Laut Eddy Cue sei dies ziemlich unwichtig, da sich viele Kunden sehr spontan für den Dienst entscheiden oder eben nicht. Aus diesem Grund sei es nur eine Momentaufnahme, die nicht viel zu sagen hat. Laut neuesten Umfragen wollen aber nur ein Drittel der Bestandskunden auch bei Apple -Music bleiben. Das wären dann gut 5 Millionen aktive und auch zahlende Kunden.

Ultimately, you never know until it happens. But we’re pleased with the number of people who have tried. Everybody gets fixated on the short term but we’re in this for the long haul.

Für Apple nur ein Nebengeschäft
Wie es mittlerweile aussieht, hat Apple an Apple Music etwas die Lust verloren und solche Aussage machen klar, dass man hier nur ein kleines Nebengeschäft betreibt, damit man überhaupt in diesem Markt vorhanden ist. Apple selbst sieht wahrscheinlich iTunes immer noch als lukrativer an und auch Musiker sehen den Dienst nun mit anderen Augen, da hier deutlich mehr hängen bleibt als über die Streaming-Plattformen.

Wir sind gespannt, wie es weitergehen wird.

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2 comments

  • Zahlen seien nicht wichtig.. bekomme einen Hals echt! Verschlafen, verpennt, rumgetrödelt habt ihr. Reden einen endlosen, riesigen Musikmarkt als Nebensache ab... Nee nee... Haben wir denn alle nicht mitbekommen, dass die iPods Apple vor der Insolvenz gerettet haben. Scheisse machen, und auch mit Scheiss Argumenten sich aushelfen oder wie.
  • Apple ist da wie jeder andere Konzern. Gute Zahlen werden gefeiert, schlechte als "nicht so wichtig" unter den Tisch gekehrt. Obwohl der Satz "Wir wollen unserer Konkurrenz keinen Hinweis auf unseren Erfolg geben" auch sehr fantasievoll ist. Aber ich denke "Man muss vorhanden sein" zerstört gerade auf einen Schlag die Premiummarke. Apple baut es nicht mehr weil es hochwertig ist oder weil man dran glaubt, sondern nur weil irgendwelche Aktionäre das verlangen.