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Nokia wird den Vertrieb von Symbian-Smartphones langsam auslaufen und somit sein veraltetes Betriebssystem mehr oder weniger in Pension schicken. Dies berichtet die Financial Times. Die letzten Modelle werden im Sommer, ein genauer Termin ist nicht bekannt, von Nokia ausgeliefert werden. Da es im Handel aber sicherlich noch Lagerbestände gibt, werden Symbian-Smartphones noch länger erhältlich sein. In Zukunft will das finnische Unternehmen voll und ganz auf Windows Phone setzen. Ein Nokia-Sprecher begründet das wie folgt:

“Es dauert 22 Monate, um ein Symbian-Smartphone herauszubringen. Bei Windows Phone dauert es weniger als ein Jahr. Wir müssen weniger Zeit mit dem Herumbasteln an tiefliegendem Code verbringen und können stattdessen mehr ins Erstellen von Elementen der Nutzererfahrung investieren, die einen großen Unterschied machen, etwa Fotografie, Karten, Musik und Apps im Allgemeinen.”

Nokia hat im ersten Quartal 2013 nur noch rund 500.00 Symbian-Smartphones verkauft, wodurch auch der Marktanteil auf zuletzt nur noch 1,8 Prozent gesunken ist. Im Vergleich dazu hat Nokia ca. 5,6 Millionen Einheiten mit Windows Phone-Betriebssystem verkauft. Somit ist die Entscheidung seitens Nokia verständlich. Ganz verschwinden wird Symbian aber nicht, denn bei Nokias Low-Budget-Handys wird Symbian weiterhin zum Einsatz kommen.

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