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In der vergangenen Woche hat das renommierte Marktforschungsinstitut Gartner eine aktuelle Studie zur Verteilung der globalen Marktanteile im Handy- bzw. Smartphonegeschäft für das erste Quartal 2013 veröffentlicht.

Während der Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist und auch Hersteller wie Samsung und Apple ein starkes Wachstum verzeichnen konnten, brachen bei Nokia die Verkäufe regelrecht ein. Samsung und Apple konnten ihren Absatz nämlich um 13 bzw. 16 Prozent steigern – Nokia hingegen muss sich mit einem Minus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr abfinden. Betrachtet man nun die weltweiten Marktanteile, so kommt Samsung momentan auf 23,6, Apple auf 9 und Nokia auf 14,8 Prozent. Vor einem Jahr kam Nokia allerdings noch auf 19,7 Prozent.

Laut Gartner liegt Nokias starker Rückgang darin begründet, dass sogenannte „smart feature phones“, wie zB das Nokia Asha, welches nur über eingeschränkte Internet- und E-Mail-Möglichkeiten verfügt, sich in den Schwellenländern nicht gut verkaufen. Sie sind natürlich billiger als besser ausgestatte Smartphones, jedoch sind die dortigen Kunden entweder mit ihrem derzeitigen Gerät zufrieden, oder sie warten, bis der Preis noch weiter sinkt.

Als Hoffnungsträger des Konzerns gilt nun das Lumia 925, welches vor wenigen Tagen vorgestellt wurde. Mit seinem Aluminium-Rahmen wirkt es edel und man will sich offensichtlich auch mit der gelieferten Ausstattung und den angebotenen Features im High-End-Bereich positionieren, um als Konkurrent zum Samsung Galaxy S IV und des iPhone 5 aufzutreten. Wir werden sehen, ob Nokia damit auf die Erfolgsschiene zurückkehrt. Eine Nokia-Aktie ist momentan übrigens nur mehr knapp drei Euro wert.

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