Für die insolvente österreichische Elektro-Handelskette Niedermeyer gibt es offenbar noch Hoffnung. Wie nämlich der Kurier vor zwei Tagen berichtet hat, wird der deutsche Online-Händler Cyberport als möglicher Investor gehandelt. Den nötigen finanziellen Hintergrund das, zur Hubert Burda Media Holding gehörende, Unternehmen auf jeden Fall.

Dieser Schritt würde auf der Hand liegen, da Cyberport bereits seit November 2011 mit Niedermeyer zusammenarbeitet. So konnten aufgegebene Bestellungen unter www.cyberport.at bei ausgewählten Niedermeyer-Filialen abgeholt werden. Laut Insidern sollen bereits intensive Gespräche im Gange sein.

Aber nicht nur die bereits bestehende Zusammenarbeit wäre ein Grund für den Einstieg. Inzwischen ist durchgesickert, dass Niedermeyer die 20-Prozent-Quote, welche den Gläubigern angeboten wird, nicht selbst aufbringen kann. Es braucht also frisches Geld, das eben von Cyberport kommen könnte. Wir wünschen auf jeden Fall den MitarbeiterInnen von Niedermeyer, dass zumindest ein Teil des Unternehmens langfristig gerettet werden kann.

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