Wir haben schon öfter darüber berichtet, dass die drahtlose Funktechnik Near Field Communication (NFC) es bald ermöglichen wird, per Smartphone zu bezahlen. Eine große Anzahl der Geräte mit Googles Android-Betriebssystem kommen bereits ab Werk mit NFC-Unterstützung daher. Auch einige Blackberry-Modelle und viele Nokia-Handys mit dem, schon etwas in die Jahre gekommen, Symbian-Betriebssystem haben die entsprechenden Chips schon an Bord. Schon aus diesem Grund wird beim zukünftigen iPhone 5 dieses Feature erwartet.

Jedoch ist die NFC-Technik noch lange nicht ausgereizt. Bald schon wird sie uns ermöglichen, den mobilen Alltag noch ein bisschen leichter und angenehmer zu gestalten. Dazu werden passive NFC-Chips mit Antenne, sogenannte Tags, benötigt. Sie können wie unscheinbare Sticker oder Jetons aussehen und überall eingebaut werden. Die Antenne, bestehend aus sehr feinen Drähten, befindet sich im Inneren.

Positioniert man diese Tags an Schlüsselstellen, können bestimmte Ablaufe oder Kommandos damit aktiviert bzw. deaktiviert werden. Es kann damit z.B. bei der Freisprecheinrichtung beim Einsteigen ins Auto automatisch Bluetooth aktiviert werden, oder beim Nachhause kommen die Heizung eingeschalten werden. Man könnte noch unzählige Beispiele finden – trotzdem wird schon klarer, worauf das Ganze hinauslaufen könnte: Das Smartphone wird zum wichtigsten Begleiter des Menschen werden und mit Hilfe der NFC-Technik einfache Abläufe steuern und dem Anwender wieder ein paar Sekunden Arbeit ersparen.

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