Apple News iMessage unter 10.8 Mountain Lion

Laut neuesten Umfragen und Studien, haben die Netzbetreiber auf der gesamten Welt ein größeres Problem. Der SMS-Markt stagniert deutlich und auch die User, die SMS überhaupt noch versenden, sinkt. Die Netzbetreiber schieben die Schuld nicht auf überteuerte Tarife oder unfaire Preisstrukturen (meist gibt es die Nachrichten ja schon in 1000er Paketen gratis zu jedem Vertrag). Vielmehr sollen andere Dienste Schuld daran sein. Welche die Betreiber genau meinen, versuchen wir nun genauer zu hinterfragen.

Soziale Medien:
Fast jeder Jugendliche der Zugang zum Internet hat, ist auf Facebook. Da Facebook einen integrierten Messenger mit Push-Funktion bietet, ersetzen sehr viele User die SMS-App mit der Chat-App von Facebook. Praktischer Vorteil ist, dass die Nachrichten ins Ausland auch kostenlos sind und nicht vom SMS-Packet abgezogen werden. Zusätzlich haben auch Google Plus und Twitter großen Einfluss auf diesen Trend.

iMessages und WhatsApp:
Nicht nur die sozialen Medien setzten den Netzbetreibern richtig zu. Auch integrierte Dienste wie iMessage oder separate Apps wie WhatsApp oder Viber ermöglich dem User die SMS-Funktion des Smartphones zu umgehen. Auch hier ist der weltweite Versand kostenlos und man kann fast jeden User erreichen. Dadurch gehen den Netzbetreibern vor allem die Kosten für Auslands-SMS verloren.

Werden SMS bald kostenlos?
Wenn dieser Trend weiter geht (und das wird vermutet) – wird das Produkt SMS nicht mehr lange Bestand haben. Falls dies der Fall sein sollte, könnten die Netzbetreiber den SMS-Versand (zumindest im Inland) kostenlos anbieten. Dadurch würden wieder mehr User den normalen SMS Versand nutzen – jedoch wäre das Netzt stärker belastet.

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