Netflix

Nachdem Netflix in den USA bereits eine Preiserhöhung durchgeführt hat, geht der Trend nun auch in Europa und somit auch Österreich weiter. Wenn man auf das Abo-Modell von Netflix blickt, ist unschwer erkennbar, dass die Tarife um einen Euro erhöht worden sind und man dadurch 12 Euro mehr im Jahr für den Dienst bezahlen muss. Bei einer Abo-Anzahl von geschätzten 50 Millionen Nutzern ist dies eine ordentliche Summe, die das Unternehmen durch diese kleine Preiserhöhung in die Kassen spült. Die Preiserhöhung richtet sich aber nur gegen das normale Standard-Abo, welches von 8,99 auf 9,99 Euro erhöht worden ist. Die Basis-Preise und die Preise des teuren Abos bleiben weiterhin unverändert bei 7,99 und 11,99 Euro stehen. Da diese Abo-Formen aber fast keiner nutzt, ist dieser unveränderte Preis eher nebensächlich.

Wofür wird das Geld verwendet?
Netflix erhöht nicht einfach so seine Preise, um mehr Geld in die Kassen zu spülen, sondern um mehr TV-Projekte zu realisieren. Anscheinend will man deutlich mehr Serien einkaufen, um das Angebot noch weiter auszubauen. Viele gehen davon aus, dass das Unternehmen einen Deal mit einem großen Content-Hersteller eingegangen ist und man nun diesen mit einem US-Dollar oder einem Euro mehr pro Abo finanzieren möchte. In den USA gibt es noch keine gravierenden Veränderungen im Content-Bereich, was sich aber spätestens Anfang 2016 ändern sollte.

Für alle Bestandskunden gibt es aber noch einen kleinen Trost – die Abopreise werden hier noch für ein weiteres Jahr auf dem normalen Niveau von 8,99 Euro gehalten und dann erst erhöht.

QUELLEWired
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