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Apple bekommt im Bereich der kompakten Notebooks und der größeren Tablets immer mehr Konkurrenz. Google hat schon vor Jahren mit dem Google Chromebook einen sehr guten Konkurrenten im Education-Bereich positioniert und macht Apple das Leben hier sehr schwer. Vor allem die Preisstrukturen von Google sind in diesem Gefilde wirklich gut und Apple kann dagegen kaum ankommen. Nun macht ein weiterer Konkurrent Jagd auf diesen Bereich und scheint sehr erfolgreich damit zu sein. Microsoft hat auf einer überzeugenden Keynote sein Surface Book vorgestellt und muss nun bekannt geben, dass alle Versionen des Gerätes ausverkauft sind.

Wie viel wurde wirklich verkauft?
Unklar ist, wie viel Einheiten Microsoft hat fertigen lassen. Das Unternehmen spricht von einer begrenzten Stückzahl, aber dies kann vieles bedeuten. Nach der Ansicht vieler Marktforscher hat Microsoft ein gutes Produkt auf den Markt gebracht, welches sicherlich eine Konkurrenz zu Apple und anderen Herstellern darstellen kann. Nun ist es an Microsoft das Richtige aus dem Produkt zu machen und einen weltweiten Verkaufsstart anzupeilen.

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19 comments

  • Wo soll das eine Kopie vom Surface sein Da ist kein OS X drauf, der einzigste und wichtigste Unterschied von iPad und Surface. Das ist einfach ein größeres iPad, mehr nicht, mit iOS. Tastaturen gibt es schon seit dem ersten iPad, gefühlt 500-1000 Milliarden. Da hat Microsoft kopiert, könnte man sagen. Apple hatte schon 1997 einen Stylus, gibt auch schon hunderte Stifte fürs iPad, seit Jahren. Und ja, teuer war Apple schon immer, von Anfang an. Was das erste iPhone nicht konnte, dazu noch der Preis, da konnte man nur mit dem Kopf schütteln. Das gleiche mit dem ersten iPad oder iPad Mini.
  • Fassen wir zusammen. Apple kopiert das MS Surface, vergrößert dabei eigentlich nur das iPad und denkt sich "OH, wir sind Apple, uns wird alles geglaubt, also können wir Zubehör auch zum dreifachen Preis anbieten." Denn das iPad Pro ist eine fast exakte Kopie des Surface. Währenddessen arbeitet MS mit Hochdruck an einer Verbesserung des eigenen Surface. Sie greifen dabei auf Erfahrung aus der Pixelsense-Entwicklugn zurück und suchen sich innovative Lösungen um die Probleme und Fehler der letzten Jahre anderer Hersteller auszumerzen. Ende vom Lied: Apple backt ganz viele Allgemeinplätzchen, die nichts aussagen, aber den unwissenden Privatkäufer beeindrucken (Boah! Deren bester Chip verbaut! Geil!") und verlangt für die 1280 GB 1,000 $ und MS bietet für 400 $ mehr einen kompletten Laptop, ein absolutes Convertible inkls. Premiumsoftware. Zur gleichen Zeit verlangt Apple für seine Surface-Keyboard-Kopie einen glatten Aufpreis von 60 €. Und hier gibt es einige, die MS sonst was vorwerfen? Habt ihr alle den Schuss nicht gehört, oder was?!
  • Also prinzipiel sind beide mit und ohne tastatur zu nutzbar. Das eine hat windows. Das andere ios, wobei osx meines erachtens besser wäre, so wie ein größerer speicher. Beides ist zwangsläufig nicht für den nutzer gedacht der sich zuhause damit unterhalten will. Das ipad pro kann es fernab von der arbeit. Jedoch für meinen beruf brauche ich als ergänzung weder das eine noch das andere. Ein leichtes notebook das nicht zu groß ist tut es auch. Aber es ist so dass wenn wir uns ehrlich sind microsoft als auch apple wissen wie man was an den mann bringt.ä, weil brauchen tut beides keiner wenn man es mal überdenkt. Weil es geht auch mit einem normalen notebook.
  • Das ist doch bei den anderen Herstellern auch so. Da wartet man monatelang auf ein Update von Android, manchmal wird es kurz ausgeliefert um sofort zurück gezogen zu werden, um dann nochmal Monate zu warten. Dann wird es ausgerollt, tierisch viele Probleme. Das nächste Update gibt es in einem Jahr, wenn man Glück hat. Das bei fast allen Herstellern, auch bei den teuren Handys, die 700-1100 Euro kosten. Und ja, dass iPad Pro ist einfach nur ein normales iPad, mit einem größeren Display, mit iOS. Das nicht 3000 Euro kostet, sondern 1000 Euro. Und OS X macht keinen Preisunterschied von 2000 Euro aus. Auch nicht bei Windows.
  • @Sascha Migliorin: Bitte nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch mal nachschauen was es dafür gibt. Und da liegt aus meiner Sicht momentan das Problem bei Apple. Es geht nicht darum billige Ramschware zu produzieren. Sondern vielmehr, dass der Kunde für sein Geld auch einen entsprechenden Gegenwert bekommt. Alleine wenn ich mir die iOS Problematiken der letzten Zeit anschaue: Neues iOS nach einigen Beta-Stadien auf den Markt gebracht, und kaum an die breite Masse verteilt, werden Fehler um Fehler festgestellt. Prozessoren, die wenn auch nur unter bestimmten Bedingungen, unterschiedliche Performance liefern. Hat denn der Euro/Dollar, den wir beim Bezahlen auf den Tresen legen auch einen unterschiedlichen Wert? Bitte nicht falsch verstehen, dass kann alles passieren - aber leider nicht in der Liga, die Apple selbst aufruft. Und nein, ich bin kein Apple-Hasser (iMac, iPhone, iPad, iPod, Apple-TV, Apple-Watch), aber irgendwann kann man es einfach nicht mehr nachvollziehen... Bis dato habe ich die Aktualisierungen soweit sie für mich Sinn gemacht haben immer mitgemacht. Aber aktuell ist die Schmerzgrenze für die gebotene Leistung bei mir erreicht. Die Systeme funktionieren, also werde ich mich erst mal etwas zurücklehnen und schauen was da passiert. Da gibt es bestimmt schlimmeres, als mal zwei Gerätegenerationen zu überspringen.
  • das liegt aber auch daran, dass Apple dieses mal viel mehr iPhones produziert hat und daher jeder nahezu sofort eins bekommen konnte. Fakt ist, dass Apple so viele iPhones verkauft hat wie nie zuvor (Verkaufsrekorde). Also fahr mal etwas zurück mit deinen Thesen.
    • Aha... Die aktuellsten Zahlen sprechen eine andere Sprache. Gut für mich kommen die S Modelle eh nicht in frage. Habe das 5er und 6er, warte daher immer zwei Jahre. Mich irritiert nur das iPad pro und das lässt sich tief blicken in Apples aktuellen Gemütszustand
      • Welche Zahlen bitte? Apple steht hervorragend da, wenn es um die Verkaufszahlen geht. Zumindest beim iPhone, was ihr "Hauptprodukt" ist, wenn man so will. Ich gebe dir aber ansonsten recht, es muss sich etwas ändern! Momentan glaubt Apple wirklich alles mit den Kunden machen zu können, zumindest was Macs und iPads angeht (das iPhone 6S ist m.E. spitzt und jetzt ohne zu übertreiben wirklich das beste iPhone, was ich je hatte). Untergehen wird Apple oder die "Apple-Ära" im Jahr 2020 sicherlich nicht und auch der Hype wird nicht abreißen, sondern sich nur verändern. Gewisse Markten - wie Apple eben - schaffen es einfach kontinuierlich viele Produkte an den Mann zu bringen, auch wenn sie nicht immer einen Mehrwert bringen. Da müsste schon ein gesellschaftliches Umdenken weg von den sog. Lifestyle-Produkten kommen und das bezweifle ich sehr stark! ;-)
  • Apple ist wie geblendet... Mit so billigen Marketing Sprüchen wie: "The biggest thing to Happen to The iPad since The iPad" blablabla. Ich meine so billig auf die Größe anzuspielen und dabei nur mit der Display Diagonale zu kommen ist lächerlich. Der Styles ist ein Witz für den Preis! Langsam aber sicher geht der Apple Hype zurück und die Leute wachen auf. Wo sind die Fotos vom iPhone 6s Launch? Wo sind die Schlangen vor den Stores? Wer hat diesmal 2 Tage vorher angestanden???
      • Das ist kein Stammtisch Gerede sondern eine Feststellung. Das allgemeine Interesse geht von Apple weg. Ich sage nicht, dass Apple absolut am Ende ist. Ich sehe das Jahr 2020 als ein ende dieser Ära an. Habe mittlerweile alles von Apple und war vor paar Monaten fest entschlossen einen iMac für 3000€ zu kaufen. Aber irgendwann schaltet sich wieder die Vernunft ein. Für 2000€ kann ich mir einen normalen pc holen mit zwei gtx970 und dem i7-6700k. Spätestens im Frühjahr 2016 wird Apple auch Skylake verbauen und dann kommt Macos auf meinen pc. Mit dem feinen Unterschied, dass ich drei 4K Monitore ohne Probleme nutzen kann, während der iMac bereits mit einem externen Monitor schon Probleme haben würde. Was mein MacBook Air angeht bin ich nächstes Jahr am upgraden und das Surface Book erscheint hier als sehr gute Alternative. Apple sollte sich mehr reflektieren anstatt im Glauben zu verweilen, dass der Kunde auf ewig diesem "Trend" folgen würde.
  • Ihr beschwert euch über die Preise bei Apple Die teuerste Version vom Surface Book war sofort ausverkauft. Ich weiß zwar nicht, wie viel sie davon produziert haben, aber das Dinge kostet fast 3000 Euro. Die teuerste Version ist bis jetzt mit 512GB, die 1TB Version kommt erst noch, Preis steht noch offen