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Wir verfolgen das Thema Musikstreaming schon sehr lange, sind eigentlich auch Spotify-Nutzer der ersten Stunde und zahlen von Anfang an für den Dienst. Viele Nutzer (rund 3/4) greifen aber auf den Gratis-Dienst von Spotify zurück und nehmen daher auch Werbung in Kauf, die nach einer bestimmten Anzahl von Songs eingespielt wird. Viele sehen dies lange nicht so schlimm wie Werbung im Fernsehen und Radio und konsumieren aus diesem Grund auch Dienst. Doch in den nächsten Jahren dürfte genau dieses Geschäftsmodell aussterben. Gründe dafür gibt es einige und genau diese versuchen wir nun zu erläutern.

Musikindustrie will nicht mehr
Apple und auch andere Unternehmen sind der Meinung, dass genau dieses Geschäftsmodell schädigend für die Industrie ist und nicht mehr länger fortgesetzt werden sollte. Somit gehen jetzt schon die Gerüchte umher, wonach Spotify den Gratis-Dienst beenden möchte und nur noch eine „Test-Zeit“ von 1-3 Monaten anbieten möchte, um den exzessiven Gebrauch des Gratis-Dienstes zu verhindern und somit auch die Kosten zu senken.

Werbung nicht lukrativ
Gut 90 Prozent der Einnahmen, die an Spotify fließen, kommen aus den Abo-Verkäufen der Nutzer, die wirklich für den Dienst bezahlen. Dementsprechend werden nur knapp 10 Prozent aller Einnahmen durch Werbung gedeckt, was einfach viel zu wenig ist. Umgekehrt entstehen bei den Gratis-Abos die meisten Kosten für das Unternehmen, da die Nutzung deutlich intensiver ist und auch für die Studios deutlich weniger hängen bleibt, als bei den Abo-Nutzern.

Somit spricht alles gegen dieses Geschäftsmodell und die Situation scheint sich so zu entwickeln, dass es bald der Geschichte angehören wird.

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4 comments

  • Naja ich verstehe den unmut schon irgendwo, auch wenn ich apple als unruhestifter auch nicht leugnen kann. Musiker haben millionen verdient. Die plattenindustrie noch mehr. Durch die digitalisierung wird diengute alte cd entwertet. Anfangs haben wir uns mit platten und kassetten so wie cd's den platz zuhause verbaut und viel geld ausgegeben. Dann haben wir alben online gekauft und herunter geladen. Und uns zusätzliche festplatten gekauft. Streaming bringt uns die möglichkeit per knopfdruck so ziemlich alles zu hören wann und wo wir wollen. Für ein kleines geld. Gut es summiert sich auf die dauer. Aber ein slipknot album als cd kam der plattenindustrie und dem künstler zu gute. Jetzt wird eine abogebühr erhoben und man besitzt eine riesenbibliothek. Die abogebühren bringen dem einzelnen künstler bei weitem nicht so viel wie die albenverkäufe. Irgendwann macht es keinen sinn mehr mit musik geld zu verdienen.ich glaube auch beliebte künstler möchten gerne mal abends zuhause bei der familie sein und nicht immer monate lang auf tournee gehen. Sie arbeiten gebau so wie wir. Nur dass der finanzielle output dafür größer ist als unserer.