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Das Datenaufkommen im Bereich der mobilen Datennutzung wächst in den letzten Jahren rasant. Alleine die US-Amerikanischen Smartphone-Nutzer beziehen pro Monat ca. 1,2 Gigabyte mobile Daten. Verursacht wird dieses Datenaufkommen natürlich vorwiegen in den Metropolen – und genau hier liegt das Problem: Die Mobilfunkbetreiber können aus technischen Gründen nicht einfach mehr Antennen aufstellen, da sich die Signale gegenseitig blockieren, sollten die Antennen zu nahe beieinander platziert sein.

Neue Technologie soll helfen
Laut der New York Times soll eine neue Technologie namens „pCell“ hier Abhilfe schaffen und allen Nutzern volle Geschwindigkeit garantieren. Dabei werden laut Erfinder Steve Perlman die „Überschneidungen zwischen Antennensignalen positiv genutzt, anstatt sie zu vermeiden“. In einem Daten-Center würde dabei für jeden Teilnehmer des Netzwerkes ein individuelles Signal berechnet werden. Diverse Experten zeigen sich bereits begeistert von der neuen Technik. Sollte sie tatsächlich funktionieren, wäre dies eine Revolution für den mobilen Datenverkehr. Verizon, der größte Mobilfunkanbieter in den USA, ist bereits aufmerksam geworden und beobachtet die Entwicklung mit Interesse. Auch Investor John Sculley, ehemals Apple-Präsident, hält viel von „pCell“ und gibt den Mobilfunkbetreibern den Rat, die neue Technologie möglichst schnell zu adaptieren – Zitat:

„Das ist eines dieser seltenen Dinge, die alle 20 bis 30 Jahre in Silicon Valley passieren. Es hat das Potenzial, die ganze Telekommunikationsindustrie zu ändern.“

Wir dürfen also gespannt sein, was sich in dieser Hinsicht noch alles abspielen wird!

 

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