In letzter Zeit muss Apple immer öfter um die Namensrechte seiner Produkte kämpfen. Während in China und in Brasilien die Situation bereits geregelt werden konnte, hat Apple in Mexiko beim Streit um den Namen „iFone“ nun den Kürzeren gezogen. Bereits seit mehreren Jahren treffen sich Apple und das mexikanische Kommunikationsunternehmen iFone vor Gericht. Apple hat auf Grund der Ähnlichkeit zum iPhone versucht, das Markenrecht im Nachbarstaat durchzusetzen. Im Berufungsverfahren hat nun aber das Gericht entschieden, dass Apple keinen Anspruch auf den Namen „iFone“ hat.

Dies ist natürlich ein herber Schlag für Apple, da nämlich iFone im Gegenzug auch Apple und diverse mexikanische Mobilfunkanbieter wegen der Verwendung des Begriffes „iPhone“ verklagt hat, da hier eindeutig eine Verwechslungsgefahr zum eigenen Firmennamen vorliege. Das Unternehmen fordert 40 Prozent des Verkaufserlöses und will durchsetzen, dass Apple seine iPhones nicht mehr unter diesem Namen in Mexiko verkaufen darf. Apple wird wohl auch in diesem Fall versuchen, sich außergerichtlich zu einigen.

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