Heute Abend ist es also soweit und Kim Dotcom wird, wie angekündigt, mit seinem neuen Filhoster „MEGA“ an den Start gehen. Bekanntlich wurde der Vorgänger „Megaupload“ von den amerikanischen Behörden vor ca. einem Jahr geschlossen. Der Start des neuen Dienstes erfolgt genau am Jahrestag der Razzia, die auf seinem Anwesen in Neuseeland durchgeführt wurde. Wie auch schon bei Megaupload, dient MEGA dazu Dateien hochzuladen, zu speichern und zu tauschen. Der wesentliche Unterschied zum Vorgänger ist aber, dass Dateien bereits vor dem Upload verschlüsselt und erst nach dem Download wieder entschlüsselt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Daten für MEGA unkenntlich sind. Somit sollte es rechtlich dieses Mal keine Probleme geben.
TechCrunch hat bereits auch ein paar Sreenshots veröffentlicht, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Beginnen wollen wir mit der geplanten Preisstruktur. Wie schon angekündigt, wird jeder User 50 GB kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Für 9,99 US-Dollar pro Monat bekommt man den 10fachen Speicherplatz. Sollte das auch noch nicht genug sein, kann man 2 TB für 19,99 bzw. 4 TB für 29,99 US-Dollar ordern. Im Vergleich zu anderen Cloud-Diensten sind diese Preise eine Kampfansage.

Auch ein Blick auf die Benutzeroberfläche wird uns schon vorab gewährt. Sie soll Dropbox ähnlich sein, intuitiv erfolgen und funktioniert komplett über den Browser. In einem Post von heute empfiehlt Kim Dotcom dazu Google Chrome. Momentan werden noch keine Programme oder Ähnliches für MEGA angeboten. Es gibt auf jeden Fall ein API, also ist in dieser Hinsicht künftig mehr zu erwarten. Wir sind gespannt!

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4 comments

    • "Sehr geehrter Special Agent Booth, mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass die MEGA Ltd. bis auf Benutzerdaten keine Informationen herausgeben kann. Wie Sie wissen arbeiten wir immer bestmöglich mit der Zivil- und Strafverfolgung zusammen, jedoch werden die bei uns gespeicherten Dateien bereits beim Upload verschlüsselt. Da wir als neuseeländisches Unternehmen jedoch nicht unter den Patriot Act fallen, besitzen wir im Interesse der Privatsphöre unserer Kunden keinen Generalschlüssel. Eine Entschlüsselung der Daten ist daher nur von Seiten des Benutzers möglich. Wir danken für Ihr Verständnis." Noch Fragen? ^^