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Die neuen MacBook-Modelle, die Apple vor wenigen Wochen auf den Mark gebracht hat, waren nicht gerade die „Top-Modelle“, die sich viele Nutzer eigentlich gewünscht haben. Eine neue Farbe hinzufügen und ein paar neue Prozessoren zur Verfügung zu stellen hat bis jetzt noch kaum einen Hardware-Fan vom Hocker gerissen und das merkt Apple nun in der Verkaufsstatistik und wird für dieses Update auch ordentlich abgestraft. Eigentlich sollte die neue Farbe und die verbesserte Leistung zu einem kleinen MacBook-Boom führen, der aber offenbar komplett ausgeblieben ist.

MacBook Air

Es fehlen weitere Modelle
Blickt man auf das momentane Notebook-Portfolio, ist für viele Kunden weder ein MacBook noch ein MacBook Air eine Alternative, da das eine Gerät einfach zu klein und nicht als Arbeitsgerät ausgelegt ist und das MacBook Air zu alt ist, um hier noch Geld zu investieren. Fakt ist, dass das MacBook Air komplett überholt werden müsste, um die MacBook Verkäufe wieder nach oben schießen zu lassen. Weiters sollte auch der Grundpreis der MacBook Pro Modelle nochmals überdacht werden, um hier weitere Kundschaft anzulocken.

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Kein Interesse mehr am Markt?
Wenn man sich die Geschäftszahlen von Apple etwas genauer ansieht, wird man feststellen, dass der Mac-Markt eigentlich der stabilste Standbein von Apple ist. Zwar können nicht so große Gewinne wie beim iPhone oder auch beim iPad eingestrichen werden, aber der Mac ist und bleibt ein solider Grundstein für Apple, der in den letzten Jahren etwas vernachlässigt worden ist. Dies bemerkt man auch bei Produkten wie dem MacMini oder auch beim in die Jahre gekommenen Thunderbolt-Display, welches nicht mehr aktualisiert werden wird.

 

QUELLEAppleInsider
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6 comments

  • Also ich hab seit 2 Jahren neben meinem Spiele-PC noch ein Macbook Air und bin voll und ganz zufrieden. Für alles was ich so mache ist es top, und vorallem die Laufleistung, Verarbeitung und die Wertigkeit passen einfach. In der Windows Branche gibts kein Notebook das so stimmtig ist wie das Air. Habe mir damals 2014 ein Modell mit 8GB Ram gekauft und 256GB SSD und habe mit Parallels noch Windows 7 und ein Linux Derivat drauf laufen, und mit einem 3 Finger Wisch zwischen den Betriebssystemen zu wechseln kann schon was. Ich liebe mein 11er Air und es kann alles was ich brauche, und falls es mal zu klein ist, häng ich am Thunderbolt Anschluss einfach einen x-beliebigen Monitor an. Fertig. Bin sehr zufrieden damit und hoffe es hält noch sehr lange, weil ein Update aufs MacBook oder aufs Pro käme für mich nicht in Frage.
  • Apple weiß das sein MacBook den Windows Konkurrenten um mehr als 1 Jahr hinterher hinkt. Sei es bei Videoschnitt, Office, Spiele und seit OSX 10.10 auch beim Betriebssystem das sich im Vergleich weit träger und instabiler zeigt als ein Windows 10. Zuletzt beim Preis.
  • Der Preis für das kleinste Macbook ist einfach zu hoch. Das sollte nicht mehr als € 999,-- EUR kosten finde ich. Naja wer möchte schon ein iPad Air ohne Retina? Wenn es Retina Display hätte würde es sich wie warme Semmeln verkaufen. Mal schauen wie das Update für die MacbookPro Serie für Juni aussieht.
    • Das "normale" MacBook, welches es jetzt in rosé gold gibt, hat sehr wohl ein Retina Display. Allerdings finde ich den Preis ÜBERHAUPT NICHT gerechtfertigt. Das MacBook Pro 13" hat wesentlich mehr Leistung und kostet kaum mehr als das weitaus schwächere MacBook. Das würde locker viel öfter verkauft werden, wenn es nicht so immens teuer wäre.