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Der Wirbel rund die LTE-Frequenzversteigerung in Österreich will kein Ende nehmen. Bereits letztes Wochende haben wir darüber berichtet, dass sich T-Mobile überlegt in Berufung zu gehen, da sich der Netzbetreiber von der Telekom-Regulierungsbehörde über den Tisch gezogen fühlt.
Seit wenigen Tagen ist es jetzt Gewissheit: T-Mobile wird gegen den zugestellten Bescheid Berufung einlegen. Dies bestätigt auch  T-Mobile-Sprecherin Barbara Holzbauer. Derzeit ist man noch dabei, den Bescheid genau unter die Lupe zu nehmen. Am morgigen Montag sollen dann Details zur Vorgangsweise bekanntgegeben werden.

Aber nicht nur T-Mobile geht in Berufung, sondern auch beim Marktführer A1 und beim dritten großen Mobilfunkanbieter „3“ will man den Bescheid intensiv studieren und denkt auch über eine Berufung nach. Für „3“-Chef Trionow war das Auktionsverfahren sowieso „formal und inhaltlich rechtswidrig“, womit eine Berufung wahrscheinlich erscheint – Zitat:

„Die völlig irrationalen Frequenzkosten bedeuten einen massiven Schaden für den österreichischen Mobilfunk und seine Kunden. Wir sind enttäuscht, dass die Regulierungsbehörde trotz einhelliger Bedenken über die massiven Verfahrensmängel die Bescheide endgültig zugestellt hat. Wir werden den Bescheid eingehend analysieren und behalten uns eine formale Beschwerde vor“.

Formal haben die Mobilfunker jetzt ein Monat Zeit, das Geld zu überweisen. Was passiert, wenn der Verwaltungsgerichtshof den Einsprüchen recht gibt, ist noch offen.

 

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