Apple News Österreich Mac Speicher Orange, T-Mobile, iPhone, Drei A1

Relativ überraschend gab gestern die österreichische Telekom-Control-Kommission (TKK) bekannt, dass die Ausschreibung zur Vergebung der Frequenzbereiche 800, 900 und 1800 MHz verschoben wird. Grund dafür ist die noch nicht über die Bühne gegangene Übernahme von Orange durch „3“. Der Wettbewerb sei so nicht sichergestellt, begründet die TKK diesen Schritt – Zitat:

„Da an der geplanten Übernahme von Orange durch H3G sowie von YESSS! durch die A1 drei der vier aktiven Mobilfunkbetreiber unmittelbar beteiligt sind, könnte die Ausschreibung der Frequenzen zum jetzigen Zeitpunkt den Ausschluss zumindest eines der an der Fusion beteiligten Unternehmen vom Vergabeverfahren zur Folge haben“.

Eigentlich könnte das Vergabeverfahren jederzeit starten, denn schon im September letzten Jahres wurde die Vergabe der angegebenen Frequenzen beschlossen. Geplant war, diese im April – also jetzt – zu starten und im September den Zuschlag zu erteilen. Momentan ist aber nicht abzusehen, wie lange sich die Übernahme noch hinzieht. Die beiden betroffenen Mobilfunkbetreiber rechnen mit einem Zeitpunkt in den Sommermonaten. Somit wird sich auch die Ausschreibung frühestens um diesen Zeitpunkt bewegen.

Klar ist, dass es damit zu einer empfindlichen Verzögerung der flächendeckenden Verzögerung mit LTE in Österreich kommen wird – Zitat:


„Im Bewusstsein darüber, dass die Verschiebung der Vergabe Verzögerungen bei der Einführung von LTE insbesondere in ruralen Gebieten mit sich bringt, vertritt die TKK aber die Ansicht, dass die mit einer moderaten Verschiebung des Frequenzvergabeverfahrens verbundenen volkswirtschaftlichen Nachteile geringer zu bewerten sind als die Nachteile einer möglichen Reduktion des Wettbewerbs“.

Damit bleibt den heimischen Mobilfunkbetreibern nur die Möglichkeit LTE über die 2600 MHz-Frequenz anzubieten. Deshalb kann LTE aber weiterhin nur im städtischen Bereich angeboten werden.

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