Apple, News, Österreich, Mac, Deutschland, LTE, Schweiz, News, iPad HD, iPhone 5

Das Ergebnis der LTE-Frequenzauktion wurde vergangene Woche bekannt gegeben und belief sich auf stolze 2 Mrd. Euro. Dies war ein unerwartet hoher Preis – die Republik darf sich über die Einnahmen freuen. Nur ein Vergleich: Bei unseren deutschen Nachbarn brachte die Versteigerung der LTE-Frequenzen dem Staat vor drei Jahren 4,4 Mrd. Euro. Im Bevölkerungsvergleich gesehen eine bescheidene Summe.

Weniger freuen wird sich darüber in den nächsten Jahren der Kunde, denn die Tarife werden in den nächsten Jahren sicherlich steigen. Die diversen Chef der nationalen Mobilfunkbetreiber haben das auch schon mehr oder weniger deutlich anklingen lassen. Allen voran Drei-Chef Jan Trionow, der meint – Zitat:

Die Aussage „Der Konsument zahlt die Zeche“ ist im Prinzip richtig.

Es sei allerdings die Frage, ob das über den Tarif, oder die Service- bzw. Netzqualität geschehen werde. Der Wettbewerb werde darüber Aufschluss geben. Konkret bedeutet das, dass die Tarife nicht mehr so attraktiv sein werden und/oder der Netzausbau langsamer vonstattengehen wird. Der Chef von T-Mobile, Andreas Bierwirth, stellte auch einen Mitarbeiterabbau in den Raum, um Kosten einsparen zu können.

Die Arbeiterkammer sieht das ein wenig anders und warnt vor schon vor versteckten Tariferhöhungen. Laut Berechnungen kostet die Frequenzversteigerung auf die Laufzeit der Zuteilungen gesehen (20 Jahre, Anm.) nur auf ca. 0,5 bis 0,8 Euro pro Mobilfunkkunde und Monat – Zitat:

„Preisanstiege sind daher kaum mit den Frequenzkosten zu rechtfertigen.“

Wir werden also in den nächsten Monaten sehen, wohin sich die Tarife entwickeln werden und wann LTE großflächig zur Verfügung stehen wird. Derzeit kostet die LTE-Option bei A1 und T-Mobile jeweils 10 Euro. Bei Drei gibt es noch kein derartiges Angebot.

TEILEN

2 comments