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Nach Jahren der Abstinenz im Mac App Store von Apple hat es nun auch LibreOffice in den Store geschafft und wird zur neuen Alternative für Office für den Mac oder auch iWork. Die Hersteller der Software haben sich dafür entschieden, die Software für 10 Euro in den Store zu bringen und bieten gleichzeitig auch 3 Jahre kostenlose Updates mit an. Somit ist dies wirklich eine sehr gute Alternative zu Microsoft Office und den anderen kostenpflichtigen Office-Alternativen, die es für den Mac gibt. Man muss aber dazu sagen, dass die kostenpflichtige Version (LibreOffice-from-Collabora) der Software nur für Firmen und Geschäftskunden gedacht ist.

Software bleibt für Privatkunden gratis
Wer sich aber zu den Privatkunden zählt kann sich glücklich schätzen und muss nicht in den Geldbeutel greifen. Hierzu gibt es im Mac App Store eine kostenlose Version (LibreOffice Vanille), die man herunterladen kann. Zwar erscheint während dem Start eine Spendenmöglichkeit, diese muss aber nicht genutzt werden. Wir sind der Meinung, dass für Privatkunden diese Art der Software sicherlich genau richtig sein dürfte und auch der Funktionsumfang ausreichend ist. Wer also mit iWork nichts anfangen kann, hat nun eine andere Alternative parat.

QUELLEHeise
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3 comments

  • ich würde dem ganzen nicht so ganz trauen, da der herausgeber nicht die document foundation sondern "collabora" ist .. außerdem gibt es schon seit ewigkeiten die möglichkeit das original aus dem internet zu laden .. verstehe nicht, wieso es plötzlich was neues ist, nur weil man es aus dem app store laden kann
    • Da investiert ein Unternehmen entgeltfrei Zeit, Geld und Mitarbeiter um es weniger fundierten Menschen zu ermöglichen, das Office über den App Store zu laden. Und bietet - wie das bei Geschäftskunden üblich ist - kostenpflichtigen Support. Das ist eine Standardvorgehensweise bei Open Source. Was meinst Du denn, wer Ubuntu, den Linux-Kernel, LibreOffice, etc. entwickelt? Glaubst du wirklich, die Millionen Zeilen Code werden von Hobbyprogrammierern am Sonntagnachmittag bearbeitet? Da stehen Google, Red Hat, Apache und noch viele weitere Großunternehmen hinter. Unternehmen, die kapiert haben, dass man den Kampf gegen Microsoft nicht gewinnen kann. Dass es aber wohl genug Unternehmen gibt, die für Produktunterstützung gerne bereit sind zu zahlen.