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Wie es scheint, hat es sich Apple mit einer kleinen aber sehr einflussreichen Nutzerschicht ziemlich verscherzt – nämlich den Podcastern. Immer wieder wird kritisiert, dass Apple das Feature sowohl in iTunes als auch bei allen anderen Apps immer mehr links liegen lässt und somit auch das Publikum für die Podcaster selbst begrenzt. Nun hat ein Treffen zwischen Apple und führenden Machern von Podcasts stattgefunden, um die Thematik etwas genauer zu betrachten und um eine sinnvolle Lösung für beide Parteien zu finden. Podcasts waren vor wenigen Jahren noch das Highlight in iTunes und viele Nutzer haben sich täglich die Geschichten und News aus den Podcasts gezogen.

Fehlende Bezahlung
Natürlich wollen die Macher von Podcasts auch einmal Geld verdienen. Bislang hat dies nur funktioniert, wenn man selbst Werbepartner einbinden konnte, aber auch das wurde nicht gern gesehen. Aus diesem Grund fordern die Macher nun ein Bezahlmodel von Apple, um zumindest sehr wichtige oder aufwendige Episoden gegen Geld verkaufen zu können. Apple selbst hält von dieser Idee nur sehr wenig und will sich darüber beratschlagen.

Zukunft ungewiss
In den Augen vieler Experten ist die Zukunft der Podcasts sehr ungewiss. Immer weniger Zuhörer und nur noch eine eingeschworene Gemeinde an Podcast-Machern hält das Feature noch am leben, so die Experten. Wir sehen dennoch Zukunft in diesem Medium, da vor allem Streaming-Dienste immer mehr im Kommen sind und der Podcast auch nur eine Form des kostenlosen Streamings von Informationen ist.

QUELLEAderstandard
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2 comments

  • Ich befürchte die Zeit von Podcasts ist vorbei. Damals waren sie cool weil man damals zB. In der Ubahn einfach so sein Handy zu Hand nehmen und online gehen konnte. Die Podcaster hatten mal viele abonnementen, nun immer weniger. Sie sollen sich fragen: wie würden diese wenigen abonnementen wohl reagieren müssten sie für die Folgen auch noch zahlen? Ich befürchte die wären dann auch noch futsch.